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Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 7. März 2014

Sauberkeitspartnerschaften: Eigens aus Hamburger Zentrale angereist

SAUBERKEITSPARTNERSCHAFT: OB Dr. Frank Metrup (2. von rechts) BM Klaus Stapf (3. von rechts) haben mit Vertreterinnen und Vertretern der Systemgastronomie bessere Sauberkeit vereinbart

SAUBERKEITSPARTNERSCHAFT: OB Dr. Frank Metrup (2. von rechts) BM Klaus Stapf (3. von rechts) haben mit Vertreterinnen und Vertretern der Systemgastronomie bessere Sauberkeit vereinbart

 

Partnerschaft mit Systemgastronomie abgeschlossen / mehr Personal und Müllbehälter

Eigens aus Hamburg von der Zentralverwaltung der Kaffeekette Tchibo angereist ist Stefan Dierks. Denn er hält die Sauberkeitspartnerschaften der Stadt Karlsruhe mit Unternehmen der so genannten Take-away- und To-go-Branche für vorbildhaft, spricht sogar von einem „Karlsruher Modell“.

Das Fast-Food-Restaurant, die Fischgastronomie, die vier Bäckereiunternehmen und zwei Coffeeshops haben sich bei einem „runden Tisch Sauberkeitspartnerschaft“ dazu verpflichtet, noch besser als bisher auf Sauberkeit rund um ihre Läden zu sorgen, wie Bürgermeister Klaus Stapf am Mittwoch, 5. März, vor den Medien darlegte. Sie stellen genügend Abfallbehälter und im Außenbereich Aschenbecher auf, erbringen Reinigungsleistungen, sorgen für bessere Abfallvermeidung und hängen Plakate auf, die sie am runden Tisch ausgesucht haben.

Diese Plakate sagen den Menschen, die ihren Müll achtlos fallen lassen - international gibt es dafür den Begriff „Littering“, dass 293.618 Leuten „dein Müll“ nicht gefällt. Das ist die offizielle Karlsruher Einwohnerzahl von Oktober 2013. Der nach unten gestreckte und auf Müll auf der Straße deutende Not-like-Daumen unterstreicht diese Aussage und die Aufforderung, die mehr als 3.000 öffentlichen Abfallbehälter in Karlsruhe zu nutzen. Die Plakate verteilt das Amt für Abfallwirtschaft (AfA) auch an Schulen, weil die drei Motive vor allem junge Leute ansprechen sollen. Und die Plakate werden in Rathäusern und städtischen Dienststellen zu sehen sein.

Zuvor erläuterte OB Dr. Frank Mentrup das neue Sauberkeitskonzept für den Karlsruher Innenstadtbereich. Er berichtete unter anderem, dass das inzwischen alleine für den Innenstadtbereich verantwortliche AfA im zurückliegenden Jahr sechs neue Mitarbeiter für die Reinigung des Zentrums eingestellt habe. Vier von ihnen sorgen für eine höhere Reinigungsfrequenz, einer ist ein so genannter zirkulierender Präsenzreiniger, der in der Kaiserstraße zwischen Europaplatz und Marktplatz pendelt und überall dort für Sauberkeit sorgt, wo akut Probleme auftauchen. Der sechste neue Mitarbeiter fährt ein ebenfalls neu angeschafftes Fahrzeug für die schnellere Leerung der öffentlichen Abfallbehälter.

Die übrige Stadt halten das Gartenbauamt sauber  und den Hauptbahnhof-Vorplatz die Verkehrsbetriebe sauber. Diese setzen dort ebenso einen Präsenzreiniger ein. Außerdem stehen 250 zusätzliche Abfallbehälter zur Verfügung - bis hin zu  zwei „Danke schön“ sagenden „Big Belly“. Und wer einen vollen Abfallbehälter sieht, kann dies über die Behördennummer 115 melden, dann wird sofort die Leerung organisiert. -erg-

 
 

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