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Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 14. März 2014

Kultur: Kulturgut bewahren

 

Mithrasrelief von Tor Cervara im Landesmuseum

Ein Krimi hat ein glückliches Ende gefunden: Im Krieg zerstört, teilweise geraubt und verkauft, die Überreste im Depot des römischen Thermenmuseums gelagert, wurde das um 150 nach Christus entstandene Mithrasrelief von Tor Cervara kürzlich im Badischen Landesmuseum (BLM) wieder zusammen gefügt.

Das BLM hatte 1976 im Schweizer Kunsthandel sein Herzstück, den Kopf des im römischen Reich vielfach verehrten Schöpfergottes Mithras erworben. Als schließlich feststand, dass der Kopf und die Teile aus dem Thermenmuseum zusammen gehören, wurde über drei Jahrzehnte über die Zusammenführung verhandelt. Deutschland hatte die UNESCO-Konvention zum Schutz des kulturellen Erbes erst 2007 unterzeichnet. Jetzt ist das Gesamtrelief noch bis 18. Mai im BLM zu sehen, danach geht es nach Rom. Das BLM stellt den Kopf als Dauerleihgabe zur Verfügung. -cal-

 
 

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