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Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 21. März 2014

Gemeinderat: Nordstadt entfaltet sich

NORDSTADT: C-Areal entwickelt sich. Foto: Fränkle

NORDSTADT: C-Areal entwickelt sich. Foto: Fränkle

 

Entwicklung des erweiterten C-Areals in Planungsausschuss verwiesen

In den Planungsausschuss verwies der Gemeinderat in seiner jüngsten Sitzung die Entwicklung des „C-Areals“ in der Nordstadt. In den Anträgen von KAL und SPD ging es um die städteplanerische Betrachtung des Bereichs westlich der Erzbergerstraße, östlich des Alten Flugplatzes, zwischen New-York-Straße und Lilienthalstraße sowie um die Schaffung eines neuen preiswerten Wohnraums in der Nordstadt mit Erwerb zweier Flächen südlich der Lilienthalstraße durch die Stadt.

Interne Vorbereitungen zur nachhaltigen Entwicklung des C-Areals und der Erweiterung des Bereichs seien im Gange, so die Stadt. Im Planungsprozess werde die Stadtteilversorgung des Areals berücksichtigt. Ebenso sei ein Bürgerbeteiligungsprozess einbezogen.

„Wir sind sehr zufrieden, in welche Richtung es gehen soll“, lobte Fraktionsvorsitzender Lüppo Cramer (KAL) den Weg der Verwaltung. „Wir müssen rechtzeitig überlegen, was wir wollen und was der Stadtteil will.“ Gemeinsame Ziele sind auch für Michael Zeh (SPD) wichtig. Das C-Areal sei ein noch vorhandenes Potenzial. „Solange der Verkauf nicht erledigt ist, kann man nichts sagen“, stellte Tilmann Pfannkuch (CDU) fest. Er sprach sich dafür aus, „das gesamte Feld stadtplanerisch in ein Konzept“ zu bringen. „Wir hängen alle ein wenig in der Luft“, beschrieb Alexander Geiger (GRÜNE) die Verunsicherung vor Ort. Er befürwortete den KAL-Antrag. Zunächst müsse der Investor das Grundstück kaufen, so Heinz Golombeck (FDP). Für preiswerten Wohnraum sprach sich Sabine Zürn (Die Linke) aus. Derzeit sei es schwierig, „dass wir den Bürgern nichts sagen können“, so Zürn. Sie unterstützte die Anträge.

Laut Bürgermeister Obert sei die Bevölkerung bereits im November 2013 in einer öffentlichen Veranstaltung informiert worden. Er wisse außerdem, dass das Karlsruher Innenentwicklungskonzept (KAI) und das Karlsruher Wohnraumförderungsprogramm (KaWoF) zur Förderung des Sozialen Wohungsbaus gelten. Der mögliche Investor sei aufgeschlossen und habe die Absicht, einen urbanen Stadtteil zu schaffen. OB Mentrup betonte, auch dem Investor liege an einer qualitativen Entwicklung. -döp-

 
 

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