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Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 28. März 2014

Gemeinderat: Mehr Ruhe statt Rummel

DER FRIEDRICHSPLATZ bleibt Ausweichquartier für den  Christkindlesmarkt, solange der Marktplatz Baustelle ist. Foto: Fränkle.

DER FRIEDRICHSPLATZ bleibt Ausweichquartier für den Christkindlesmarkt, solange der Marktplatz Baustelle ist. Foto: Fränkle.

 

Friedrichsplatz bleibt nur die Notlösung für Feste

Der Friedrichsplatz soll nicht mit Festen zugepflastert werden, sondern in erster Linie als Ruhe- und Erholungsoase den Menschen zur Verfügung stehen. Nur solange der Marktplatz Baustelle ist, nach derzeitigem Stand bis 2017, dürfen mehrtägige Veranstaltungen wie der Christkindlesmarkt dorthin ausweichen, darüber herrschte Einigkeit im Gemeinderat. Bei elf Gegenstimmen wurde auch das Brigandefeschd zugelassen.

"Wir hatten den schönsten Ckristkindlesmarkt aller Zeiten auf dem Friedrichsplatz und auch das neue Kinderland St. Stephan kam sehr gut an", begrüßte Bettina Meier-Augenstein seitens der CDU den Vorschlag der Verwaltung, den Christkindlesmarkt auf dem Friedrichsplatz und die Stadtwerke Eiszeit vorübergehend auf dem Schlossplatz durchzuführen, das Kinderland auf dem Stephanplatz weiter zu entwickeln und die Öffnung bis zum Ende der Weihnachtsferien auszudehnen. Weiter begrüßte sie die Zusicherung des OB, wonach, wie von der CDU beantragt, die Mehrkosten von zuletzt 161.840 Euro für die Durchführung der Eiszeit am Schloss, auf den Prüfstand genommen werden.  

"Baustellen erfordern eben Veränderungen", schloss sich auch Dr. Ute Leidig (Grüne) dem Vorschlag der Verwaltung an. Der Friedrichsplatz müsse aber als Ruheoase weitgehend geschont werden, hielt sie dabei "das Brigandefeschd in seiner jetzigen Form verzichtbar".
"Zustimmung in allen Punkten" signalisierte auch Gisela Fischer für die SPD-Fraktion und begrüßte den Blick auf die Mehrkosten für die Eiszeit. Neben Einsparvorschlägen sollten dabei auch die Erschließung neuer Einnahmequellen, etwa durch Sponsorensuche  ins Kalkül gezogen werden. "Mehr als ein Leuchtturm ist der Christkindlesmarkt geworden", freute sich Rita Fromm (FDP) über den Erfolg am neuen Ort. Für das Brigandefeschd erwarte man aber mehr Qualität.

"Der Friedrichsplatz hat eine unglaubliche Qualität", sprach sich auch Dr. Eberhard Fischer für eine "ruhige Bespielung aus". Ein ruhiges Fest entsprechend seiner Grundidee sei das Brigandefeschd schon längst nicht mehr, beklagte Fischer, ebenso wie Jürgen Wenzel (FW). Mit Verbesserungen wurde bereits im letzten Jahr begonnen, warb OB Mentrup, das Brigandefeschd zuzulassen, zumal es nur noch fünf Veranstaltungstage (28. Mai bis 2. Juni) dauert. -fis-

 
 

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