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Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 28. März 2014

Wirtschaft: Produktion ist wichtig für Standort

EB MERGEN (r.) mit dem Wirtschaftsförderungsausschusses bei der Metz Aerials GmbH. Foto Fischer

EB MERGEN (r.) mit dem Wirtschaftsförderungsausschusses bei der Metz Aerials GmbH. Foto Fischer

 

Information zu SmarterCity-Projekten/ Durlach beliebt bei Bürgern und Passanten

Mit der zukunftsfähigen Ausrichtung des Wirtschaftstandortes Karlsruhe beschäftigte sich der Wirtschaftsförderungsausschuss am Dienstag unter Vorsitz der Ersten Bürgermeisterin Margret Mergen in den Räumen des Traditionsunternehmens Metz.

Wie Geschäftsführer Michael Kristeller erläuterte, habe Metz mit der Spezialisierung zum Kompetenzzentrum für Hubrettung, die richtige Entscheidung getroffen. So sorgten die 340 Beschäftigten 2013 für die Rekordproduktion von 137 Fahrzeugen und für weiterhin gut gefüllte Auftragsbücher.

Nicht nur Forschung und Wirtschaft, sondern ebenso produzierende Industrie werde in Zukunft gebraucht, stellte Professor Dr. Steffen Kinkel von der Hochschule für Technik und Wirtschaft Karlsruhe das Ergebnis einer Bedarfsanalyse vor, die die Hochschule und das Fraunhofer Institut Innovations- und Systemtechnik im Auftrag von Wirtschaftsförderung und dem Automotive Engineering Network (AEN) durchführten. Eine Umfrage unter den Unternehmen der Region habe ergeben, dass ein Produktionspark temporäre Hilfestellung für die lokale Kompetenz geben könne, um flexiblere Prozesse zu ermöglichen, Lösungen zu Fragen der Energie und der Sicherung von Wissen zu erarbeiten. Mit einem Wertschöpfungsanteil von gut 30 Prozent habe die TechnologieRegion Karlsruhe hervorragende Chancen zum Aufbau einer vernetzten Produktion der künftigen Generation. Die Bedarfsanalyse und die Frage, was für die Einrichtung eines Produktionsparks notwendig ist, soll nun im Rahmen der Initiative SmarterCity Karlsruhe,  in der sechzig Partner aus Wirtschaft und Forschung zusammenarbeiten, weiter behandelt werden. Einer Information über die laufenden SmarterCity-Projekte schloss sich eine Diskussion über die grundsätzliche Ausrichtung der Initiative an.

Welch wertvolle Qualifikationen von Frauen für den Arbeitsmarkt ungenutzt bleiben, machte die Leiterin der bei der Kontaktstelle Frau und Beruf, Cora Pogantsch, deutlich. So seien 90 Prozent der dort beratenen Frauen Fachkräfte, die wieder ins Berufsleben einsteigen, sich weiterentwickeln oder selbstständig machen wollen.

"Ein verbessertes Angebot für Dinge des täglichen Bedarfs zieht viel Attraktivität nach sich. Durlach hat einiges an Vitalität entwickelt", fasste EB Mergen die Ergebnisse einer Bürger- und Passantenumfrage zusammen, die von Edith Wiegelmann-Uhlig, Leiterin des Amts für Stadtentwicklung, vorgestellt wurden. Dabei hatten die 600 auf der Straße und 900 telefonisch Befragten der Durlacher Innenstadt durchweg ein gutes Zeugnis ausgestellt. "Das Flair stimmt in Durlach" wurde als erfreuliche Erkenntnis aus den Umfragen entnommen, die auch Ansatzpunkte für weitere Entwicklungsmöglichkeiten liefern sollen. -fis-

 
 

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