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Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 4. April 2014

Städtepartnerschaft: Kastrieren statt töten

 

Karlsruhe hilft Partner Temeswar bei streunenden Hunden

Die Stadt Karlsruhe hilft ihrer rumänischer Partnerstadt Temeswar beim Problem der streunenden Hunde. Der Tierschutzverein sendet Tierarzt, Tierpfleger und den Leiter des Tierheims zur Hilfe bei der Kastration der Tiere. Die Behandlung soll kostenfrei im Temeswarer Tierheim erfolgen.

Auch soll eine „mobile Klinik" eingerichtet werden. Um dies zu finanzieren, plant der Tierschutzverein ein Benefizkonzert in der Europäischen Schule (ESK). Dies hat kürzlich eine Gemeinderats- und Expertendelegation mit Vertretern der Stadt und des Gemeinderats Temeswar vereinbart. Mitglieder waren der ESK-Direktor und Stadtrat Tom Høyem, Stadträtin Gisela Fischer und Stadtrat Michael Borner sowie die Vorsitzende des Tierschutzvereins, Heinke Salisch. Sie vereinbarten die Unterstützung mit dem zuständigen Temeswarer Bürgermeister Dan Diaconu. Rumänien hat generell ein Problem mit streunenden Hunden. Gesetzlich ist es möglich, diese einzufangen und ohne Vermittlung an Halter zu töten. Temeswar geht mit der Kastrationsaktion einen anderen Weg.

Die Zusammenarbeit der beiden Stadtverwaltungen im Tierschutz soll darüber hinaus in einer Zusatzvereinbarung zum Städtepartnerschaftsvertrag verankert werden, wie OB Dr. Frank Mentrup  seinem Temeswarer Amtskollegen Prof. Dr. Nicolae Robu schrieb. Auch andere Bereiche sind Thema, etwa eine Kooperation zoologischer Einrichtungen der beiden Städte. -erg-

 
 

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