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Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 11. April 2014

Gemeinderat: Für Bürgerforum zum Nahverkehr

 

Ein Bürgerforum zum Öffentlichen Nahverkehr war Anliegen eines Antrags der Karlsruher Liste (KAL). Die KAL erfahre von immer mehr Unmut über das Angebot. Zu Baustellen und steigender Unpünktlichkeit kämen immer wieder Preiserhöhungen über der Teuerungsrate. Wer teilnehmen wolle, soll die Gelegenheit haben, Fragen schon vorab zu formulieren und etwa per E-Mail einzureichen.

KAL-Stadtrat Dr. Eberhard Fischer beklagte, der Nahverkehr in Karlsruhe sei einst ein Super-Marke gewesen, dahin müsse man zurückkehren. Für Johannes Honné (GRÜNE) war das Bürgerforum eine gute Idee. Er erinnerte an die 24-Stunden-Karte, die durch eine teurere Tageskarte ersetzt wurde. Er warnte aber vor allzu viel Hoffnung, dass sich die Karlsruher KVV-Aufsichtsrats­mitglieder immer gegen die aus dem Landkreis durchsetzen könnten, ein Gegensatz, den OB Dr. Mentrup nicht sah. Hans Pfalzgraf (SPD) befürwortete ein Bürgerforum.

Gabriele Luczak-Schwarz (CDU) wollte den ÖPNV nicht immer schlecht geredet wissen. Auch für Heinz Golombeck (FDP) ist der Karlsruher Nahverkehr „so schlecht nicht“. Friedemann Kalmbach (GfK) wollte, „dass die Menschen gehört werden“. Dies war auch Anliegen vor Lüppo Cramer (KAL), während Jürgen Wenzel (FW) das Forum für einen falschen Weg hielt. -erg-

 
 

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