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Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 11. April 2014

Lärmschutz: Millionen vom Land

Karlsruhe profitiert als eine der ersten Kommunen von neuen Förderrichtlinien

Lärmschutzwände und so genannter Flüsterasphalt sollen Anwohnerinnen und Anwohner im Umfeld der Südtangente noch in diesem Jahr besser vor Lärm schützen. Das Land hat der Stadt Karlsruhe in Aussicht gestellt, sich an den förderfähigen Kosten der Maßnahmen in Höhe von rund 5,6 Millionen Euro mit einem Betrag von 2,2 Millionen Euro zu beteiligen.

In einem Schreiben an Oberbürgermeister Dr. Frank Mentrup erinnert die Staatssekretärin im Ministerium für Verkehr und Infrastruktur, Dr. Gisela Splett, daran, dass es erst seit Einführung der Förderrichtlinien am 1. Januar 2014 für das Land möglich sei, kommunale Lärmschutzmaßnahmen zu unterstützen. "Karlsruhe ist mit die erste Kommune, die hiervon profitieren kann", so Splett.

"Das Land lässt seiner Ankündigung, verstärkt Landesmittel zur Verbesserung des Lärmschutzes einzusetzen, Taten folgen", stellt OB Mentrup fest und freut sich, dass Karlsruhe zu den ersten Kommunen gehört, deren Projekte gefördert werden. In seiner Antwort bedankt sich das Karlsruher Stadtoberhaupt bei der Staatssekretärin dafür, dass der "schwierige Spagat" zwischen den Regelungen zum Landesgemeindeverkehrsfinanzierungsgesetz und den Bedürfnissen der Menschen in den lärmbelasteten Bereichen gelungen ist, und das Land die Lärmschutzmaßnahmen "an der verkehrlich hoch belasteten Südtangente" unterstützt. "Die Baumaßnahmen werden im Sommer beginnen", kündigt OB Mentrup an.

Mit der Unterstützung des Landes sind der Bau von Lärmschutzwänden sowie der Austausch des herkömmlichen Straßenbelags gegen so genannten Flüsterasphalt auf der Südtangente im 1,4 Kilometer langen Abschnitt zwischen Hardtschule und Kühler Krug vorgesehen. Flüsterasphalt soll darüber hinaus den Lärmpegel auch auf den 1,6 Kilometern zwischen Kühler Krug und Bulacher Kreuz reduzieren - auch wenn diese Maßnahme nicht förderfähig ist. -bw-

 
 

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