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Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 18. April 2014

Bürgerengagement: Generationen miteinander verbinden

GEGRÜNDET: die Bürgerstiftung Karlsruhe und ihre Vorstandschaft um Vorsitzende Cornelia Holsten (Zweite von rechts). Foto: Knopf

GEGRÜNDET: die Bürgerstiftung Karlsruhe und ihre Vorstandschaft um Vorsitzende Cornelia Holsten (Zweite von rechts). Foto: Knopf

 

Neu gegründete Bürgerstiftung Karlsruhe stellte sich und ihre Projekte vor

Karlsruher engagieren sich für ihre Stadt. Das ist die Leitidee der neu gegründeten „Bürgerstiftung Karlsruhe“, die sich kürzlich im Existenzgründer-Zentrum „Perfekt Futur“ vorstellte.

Vor allem in generationenübergreifenden Projekten möchte sich die gemeinnützige Einrichtung einbringen. Und die Resonanz der Bürger und Bürgerinnen ist groß, wie die voll besetzten Reihen im Alina Café bewiesen. Mit dabei im Kuratorium der Stiftung ist SWR-Moderator Markus Brock. Der TV-Mann moderierte die Veranstaltung und outete sich als „leidenschaftlicher Karlsruher“.

Die Grundprinzipien der neuen Institution erläuterte die Initiatorin und Vorstandsvorsitzende Cornelia Holsten. „Wir möchten eine Beteiligungsplattform bieten, die Ideen der Bürger aufgreift und abbildet. Der Fokus liegt auf generationenübergreifenden Projekten. Jeder kann sich Partner suchen, um Ideen zu realisieren, etwa in den Bildung, Kultur, Umwelt oder Sport.“ Zu den Projekten der Bürgerstiftung zählen beispielsweise ein Museumsbesuch mit Robotern, Öffentliche Bücherschränke, junge Migranten als Lotsen oder ein Bilderbuchkino. So möchte die Stiftung unter anderem das modellhafte Projekt öffentlicher Bücherschränke ausweiten und an den KVV-Wartehäuschen etablieren. Poetry Slam für Jugendliche steht ebenso auf der Agenda.

Ein besonderes Projekt ist auch „Senioren an die Konsole!“. Jugendliche spielen gemeinsam mit älteren Menschen wii-Spiele und fördern deren Umgang mit neuen Medien. Die älteren Menschen schulen ihre kognitiven und motorischen Fähigkeiten, die entwickeln Jugendlichen Verständnis für die individuellen Bedürfnisse der Senioren. „Letztlich geht es darum, eine lebendige, liebenswerte Kommune nachhaltig mitzugestalten. Sie führt Menschen zusammen, die ehrenamtlich Ideen und Erfahrungen einbringen“, betonte Holsten. -voko- 

 
 

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