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Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 18. April 2014

Kombilösung: Hilfsbrücke steht bis Karfreitag

AB KARFREITAG FREIE FAHRT: Die Kombibauer errichten in diesen Tagen die Behelfsbrücke für die Bahnen über die Kreuzung der Ettlingerstraße mit Baumeisterstraße und Hermann-Billing-Straße. Foto: Fränkle

AB KARFREITAG FREIE FAHRT: Die Kombibauer errichten in diesen Tagen die Behelfsbrücke für die Bahnen über die Kreuzung der Ettlingerstraße mit Baumeisterstraße und Hermann-Billing-Straße. Foto: Fränkle

 

Gesperrte Kreuzung Ettlinger Straße dann wieder für die Bahnen

Die seit 15. März gesperrte Kreuzung der Ettlinger Straße mit der Baumeister- und der Hermann-Billing-Straße ist ab den frühen Morgenstunden des Karfreitag (18. April) wieder für die Straßenbahnen frei: Bis dahin ist nach Mitteilung der Karlsruher Schieneninfrastruktur Gesellschaft (KASIG) die Hilfsbrücke eingebaut.

Die zwei jeweils 25 Tonnen schweren Brückenteile haben die Arbeiter mit schwerem Gerät  Anfang der Woche auf die im Kreuzungsbereich bereits gebauten etwa 15 Meter breiten Schlitzwände gehoben. Die Hilfsbrücke mit einer Spannweite von etwas mehr als zehn Metern als Fahrweg für die Straßenbahnen schafft die Voraussetzung dafür, dass der Tunnel zwischen den künftigen unterirdischen Haltestellen Ettlinger Tor und Kongresszentrum auch direkt im Kreuzungsbereich „unter“ den dort verkehrenden Bahnen in offener Bauweise hergestellt werden kann.

Südlich von dieser Baustelle für die Kombilösung entstehen bei der künftigen unterirdischen Haltestelle Kongresszentrum bereits die Schlitzwände. Noch etwas weiter südlich sind die Kampfmittelsondierungen im Baufeld für das sich an diese Haltestelle anschließende kurze Stück Tunnel und im Bereich der Rampe bis zur Augartenstraße abgeschlossen. Die Stadtwerke werden hier aber noch eine Fernwärme- und eine Wasserleitung verlegen müssen. Die Schlitzwände für den Tunnel werden ab Mai hergestellt. Am Ettlinger Tor dauern sowohl die Ankerarbeiten für die Sohle südlich der Kriegsstraße wie auch das Herstellen der Hochdruckinjektions-Sohle (HDI-Sohle) nördlich der Kriegsstraße an: Vier Fünftel der Sohle „liegt“ nach Auskunft der KASIG bereits im Karlsruher Untergrund. Und auch schon ein Drittel der Anker ist gesetzt.

Der seit Mitte März auf dem Marktplatz zu beobachtende Bau der Schlitzwände wird nach Ostern intensiviert: Dann arbeiten die Schlitzwandgreifer rund um die Uhr. Zum Schutz der Fassade ist am Rathaus bis Anfang Juli ein Gerüst aufgebaut: In den Bereichen, in denen vor dem Rathaus gearbeitet wird, schützt dann eine am Gerüst herabhängende Plane die Fassade vor Schlamm- oder Zementspritzern. Wegen des Gerüsts und der Spezialtiefbauarbeiten direkt bei der Fassade ist der Zugang zur Rathauspforte bis Anfang Juli ausschließlich von Süden über die Hebelstraße möglich. -red-/-trö-

 
 

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