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Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 25. April 2014

Kombilösung: Bahnen fahren wieder

FREIE FAHRT: Die Linien 5 und 6 verkehren über die Hilfsbrücke über die Kreuzung Ettlinger Straße/Baumeisterstraße. Foto: Müller-Gmelin.

FREIE FAHRT: Die Linien 5 und 6 verkehren über die Hilfsbrücke über die Kreuzung Ettlinger Straße/Baumeisterstraße. Foto: Müller-Gmelin.

 

Hilfsbrücke an Ettlinger Straße hat Dienst aufgenommen

Seit Karfreitag ist die zuvor seit Mitte März gesperrte Kreuzung der Ettlinger Straße mit der Baumeisterstraße und der Hermann-Billing-Straße wieder für die Straßenbahnen frei.

Die beiden Linien 5 und 6 verkehren über die im Rahmen der Kombilösung errichtete Hilfskonstruktion durch die Baumeisterstraße und über die Haltestelle Konzerthaus. Die Linie 5 fährt allerdings wegen der Bauarbeiten in Rintheim nur zwischen Rheinhafen, Europaplatz, Marktplatz und Konzerthaus und von dort wieder zum Rheinhafen zurück. Die Hilfsbrücke mit einer Spannweite von über zehn Metern ermöglicht den Tunnelbau zwischen den künftigen unterirdischen Haltestellen Ettlinger Tor und Kongresszentrum direkt „unter“ den dort fahrenden Bahnen.

Wie die Karlsruher Schieneninfrastruktur Gesellschaft (KASIG) als Bauherrin der Kombilösung mitteilt, gibt es auch an einer anderen Baustelle des Jahrhundertprojekts „Grünes Licht“ für Verkehrsteilnehmer: Alle von Norden nach Süden über das Mühlburger Tor führenden Fahrspuren sind wieder freigegeben, auch der Fußgänger-Überweg auf der Nordseite der Kreuzung ist wieder geöffnet. Als nächster größerer Schritt steht im Mai der Abbruch der alten Straßenbahnhaltestelle Mühlburger Tor bevor.

Am Europaplatz wurden noch vor Ostern zwei weitere Teildeckel betoniert - die letzten beiden folgen am 24. und 28. April: Danach wird die Baugrube allmählich verfüllt, da in den Pfingstferien die Gleise dort wieder in die Mitte der Kaiserstraßen-Achse und das Gleisdreieck in seine ursprüngliche Lage kommen. Während in der Lammstraße die Stadtwerke auf dem betonierten Teildeckel mit der Neuverlegung von Gas-, Wasser- und Fernwärmeleitungen beschäftigt sind und gleich daneben in Richtung Marktplatz die Hochdruckinjektions-Sohle (HDI) „gedüst“ wird, werden südlich des Berliner Platzes die Pflasterarbeiten fortgesetzt. Am Durlacher Tor läuft der Aushub des Erdreichs unter dem Deckel. Auf dem Marktplatz arbeitet der Schlitzwandgreifer rund um die Uhr und baggert das Erdreich aus bis zu 20 Metern Tiefe aus. Die Fassade des Rathauses schützt ein Gerüst vor Schlamm- oder Betonspritzern. -red-/-trö-

 
 

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