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Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 2. Mai 2014

Stadtgrün: Blühende Paradiese in Karlsruhe

DEN TERRASSENGARTEN in Stupferich präsentieren die BÜGA-Vorsitzenden Peter Berendes und Horst Schmidt in bereits üppiger  Blütenpracht.  Foto: Müller-Gmelin

DEN TERRASSENGARTEN in Stupferich präsentieren die BÜGA-Vorsitzenden Peter Berendes und Horst Schmidt in bereits üppiger Blütenpracht. Foto: Müller-Gmelin

 

Start ist am 3. Mai

Karlsruhes geheime grüne Oasen sichtbar zu machen, darauf zielt das Projekt „Offene Pforte". Das ganze Jahr über können sich durchgehend oder zu bestimmten Terminen Gartenfreundinnen und -freunde an 26 privaten Gärten und Höfen erfreuen, mit ihren Inhabern und Gestalterinnen Fachgespräche führen oder sich Anregungen für den eigenen Garten holen.

Zum Auftakt begrüßte Gartenbauamtschef Helmut Kern im grünen Terrassenparadies seines Vorgängers Horst Schmidt  Medienvertreterinnen wie Fotografen. Die Vision der grünen Stadt von Oberbürgermeister und Schirmherr Dr. Frank Mentrup werde künftig jedes Jahr mit dieser "gärtnerischen Aktivität belebt" versprach Kern. Der Anstoß war von den Vorsitzenden des Vereins BÜGA 2015, Schmidt und Peter Berendes, gekommen.

Tradition hat die "Offene Pforte" schon seit 1927 in England und seit 1991 in Hannover. Dort, so Schmidt, können Bürgerinnen und Bürger bereits die Schönheiten von  200 Gärten entdecken. Peter Berendes sah diese auch  als "Ort der Erbauung für die Menschen, die keine Gärten haben". Schön gestaltetes Grün könne zudem das "Bewusstsein der Bevölkerung von ihrer Stadt heben".

Mit seinem Garten in der Stupfericher Burgunderstraße 8, in den er  am 17. Mai von 11 bis 18 Uhr einlädt, will Schmidt "alle Sinne ansprechen". Sei es mit üppigen blau leuchtenden Glyzinien, weißen Strauchpeonien (Pfingstrosen) aus Japan  oder gelb schimmernden Azaleen. Eingefasst hat er seine Blumen, aber auch Gemüse und Kräuter unter anderem mit Ilexpflanzen, die sich um einen geschützten Sitzplatz ranken. Von dort aus beobachtet er auch Igel, Blindschleichen und Singvögel.

Die Palette der übrigen Gärten reicht vom kleinen Wohnhof in Durlach bis zum großen Gemeinschaftshof in der Südendstraße. Ein Ort an der Rüppurrer Alb erlaubt den weiten Wiesenblick, in Grötzingen ist ein langes Band gestaltet, gegenüber der Karlsburg  trifft man exakt proportionierte Gartenräume. Mit  Rosenschätzen des 19. Jahrhunderts wartet die Villa Rosa auf.

Eine an vielen öffentlichen Stellen ausliegende Broschüre, (im Internet unter: www.karlsruhe.de/b3/freizeit/gruenflaechen/offene_pforte.de)  informiert über die einzelnen Termine. Wer mitmachen will, kann sich im Gartenbauamt unter Telefon 0721/133-6726 oder 6701 oder per Mail (hof-dach-fassade@gba.karlsruhe.de melden.  -cal-

 
 

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