Sprung zur Navigation. Sprung zum Inhalt, Sprung zur Suchmaschine

Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 9. Mai 2014

Auf dem Marktplatz: Greifer arbeiten ohne Pause

SCHLITZWANDARBEITEN: Die riesigen Greifer beherrschen derzeit die Szenerie auf der Kombi-Baustelle Marktplatz. Foto: Fränkle

SCHLITZWANDARBEITEN: Die riesigen Greifer beherrschen derzeit die Szenerie auf der Kombi-Baustelle Marktplatz. Foto: Fränkle

 

Fortschritt auf Kombi-Baustellen

Die Baustellen der Kombilösung machen insgesamt gute Fortschritte: So sollen etwa die Schlitzwandarbeiten auf dem Marktplatz, die inzwischen rund um die Uhr betrieben werden, voraussichtlich noch bis Ende Mai abgeschlossen sein.

Riesige Bagger prägen seit Mitte März die Szenerie zwischen Rathaus und Evangelischer Stadtkirche. Deren mächtige Greifer holen für die Schlitzwände der künftigen unterirdischen Haltestelle am Marktplatz fast pausenlos Erdreich aus bis zu 20 Metern Tiefe aus dem Untergrund.  Wie die Karlsruher Schieneninfrastruktur Gesellschaft (KASIG) als Bauherrin der Kombilösung mitteilt, kann nach Abschluss dieser Arbeiten Ende Mai das „Eindüsen“ der Hochdruckinjektions-Sohle (HDI-Sohle) beginnen.

Nördlich des Ettlinger Tors sind die Arbeiten noch weiter. Dort verankern die Kombibauer bereits die HDI-Sohle, südlich ist schon die Qualitätssicherung im Gang. Noch weiter südlich in der Ettlinger Straße gehen die Schlitzwandarbeiten ebenfalls mit Hochdruck voran. Die KASIG rechnet damit, dass die beauftragten Firmen Mitte Mai bei der unterirdischen Haltestelle Kongresszentrum mit der Herstellung der Sohle beginnen können. Auch am südlichen Ende des Südabzweigs Ettlinger Straße laufen die Arbeiten wie geplant weiter: Der dort untersuchte „Kampfmittel-Verdachtspunkt“ hat sich laut KASIG lediglich „als harmloses Metallteil“ erwiesen.

Am Mühlburger Tor starten  in den nächsten Wochen Vorbereitungen für die Sperrung der Stadtbahn- und Straßenbahnstrecke am Europaplatz in den Pfingstferien: Beim Kaiserplatz und an der Einmündung der Stephanienstraße laufen dann schon erste Straßenbaumaßnahmen für die Führung des Individualverkehrs. Am Europaplatz ist die Betonage des letzten Teildeckels erfolgt: Jetzt wird die Baugrube gefüllt, damit die Stadtwerke mit Leitungsarbeiten beginnen können.

Am Berliner Platz sind im Einfahrtsbereich zur südlichen Waldhornstraße noch die Pflasterarbeiten an der Reihe, einige hundert Meter weiter östlich haben die Kombibauer bei der unterirdischen Haltestelle Durlacher Tor den Aushub bis auf die Endtiefe teilweise schon fast erreicht. In einem anderen Teil der Haltestelle stehen dagegen noch Verankerungsarbeiten an den Schlitzwänden an. Oberirdisch kündigt sich dort bereits der Einsatz der Tunnelvortriebsmaschine an: Für den Zusammenbau des Tunnelbohrers und das Einheben der Teile in die „Andienöffungen“ werden Fundamente aus Beton hergestellt. Parallel erfolgt in den nächsten Wochen die Werksabnahme der Tunnelvortriebsmaschine bei der Herrenknecht AG im badischen Schwanau. -trö-

 
 

Zur Übersicht der Wochenausgabe