Sprung zur Navigation. Sprung zum Inhalt, Sprung zur Suchmaschine

Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 9. Mai 2014

KA-WLAN: In der Innenstadt frei ins Netz

AM HOTSPOT: Matthias Hornberger, Dr. Frank Mentrup, Prof. Alexander Wanner und Stadtmarketing-Chef Norbert Käthler (v. l.)

AM HOTSPOT: Matthias Hornberger, Dr. Frank Mentrup, Prof. Alexander Wanner und Stadtmarketing-Chef Norbert Käthler (v. l.)

 

Kostenloses Internet-Angebot an zentralen Plätzen / Zweite Ausbaustufe geplant

Es hat geklappt. Zu Beginn der Freiluftsaison sollte es an zentralen städtischen Plätzen einen kostenlosern Internetzugang geben - und der steht mit KA-WLAN nun bereit.

Wer sich im Schlossgarten, am Bahnhofsvorplatz, am Markplatz, beim Staatstheater, am Ständehaus oder rund um Schloss Gottesaue in das drahtlose Netz einwählt, muss sich einmalig registrieren und kann dann zeitlich unbegrenzt und gratis surfen. Den offiziellen Startschuss für das Gemeinschaftsprojekt von Stadtmarketing, dem Verein INKA, CyberForum und dem Karlsruher Institut für Technologie (KIT) gab Oberbürgermeister Dr. Frank Mentrup am Dienstag, 6. Mai, auf dem Friedrichsplatz.

KA-WLAN festige „Karlsruhes Ruf als Innovations- und Technologiestandort“, war OB Mentrup überzeugt. Das Angebot kostenloser Netzrecherche zum Lernen und Forschen an unterschiedlichen Orten richte sich aber nicht nur an Studentinnen und Studenten, Wissenschaftler oder Gäste, sondern „an jedermann und jedefrau“. Der Service mache Karlsruhe „attraktiver, bürgerfreundlicher und internationaler“.  Es habe zwar etwas gedauert, aber die Vielzahl der Zugangspunkte gehe über das hinaus, was andere Städte anböten.

Mit den Internetzugängen von KIT und INKA war eine Infrastruktur vorhanden, auf der sich aufbauen ließ. Rund 100.000 Euro investierte die Stadt in den weiteren Ausbau der Lizenz zum Surfen. „Studenten können nun an beliebigen urbanen Lernräumen ihre gewohnte Netzumgebung nutzen“, sah Prof. Alexander Wanner, KIT-Vizepräsident für Lehre und akademische Angelegenheiten, darin einen „großen Mehrwert“. Es gebe Pläne für KA-WLAN 2.0, kündigte Matthias Hornberger, Vorstandsvorsitzender des Karlsruher Cyberforum an. So sollten im zweiten Schritt weitere Bildungs- und Kultureinrichtungen, Plätze sowie Mühlburg und Durlach einbezogen werden.

Und so funktioniert´s: Nutzer verbinden ihr Smartphone, Laptop oder Tablet in der Nähe eines Zugangspunkts mit KA-WLAN, rufen eine beliebige Seite auf und geben in das Dialogfenster Name, E-Mail-Adresse und Handynummer ein. Nach der Registrierung erhalten sie eine SMS oder Mail mit persönlichen Zugangsdaten. Diese einfach in die Anmeldemaske eingeben und Start drücken.

Wer´s weniger aufwändig mag, wählt die Variante ohne vorherige Registrierung. Allerdings ist die Seitenauswahl dann eingeschränkt. Immerhin lassen sich damit etwa der KVV-Fahrplan, ein mobiler Stadtführer sowie die Homepages vieler Partner abrufen. -maf-

 
 

Zur Übersicht der Wochenausgabe