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Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 9. Mai 2014

Wettbewerb: Hof mit persischer Anmutung

MIT PERSISCHEM FLAIR: Der Hof in der Bunsenstraße nimmt am 14. Juni von 11 Uhr bis 18 Uhr beim Projekt „offene Pforte“ teil. Foto: Fränkle

MIT PERSISCHEM FLAIR: Der Hof in der Bunsenstraße nimmt am 14. Juni von 11 Uhr bis 18 Uhr beim Projekt „offene Pforte“ teil. Foto: Fränkle

 

Hinterhofwettbewerb 2014 gestartet / noch bis zum 30. Juni ist die Anmeldung möglich

Zum 30. Mal veranstaltet das Gartenbauamt der Stadt Karlsruhe mit seinen Partnern den Hinterhofwettbewerb. Besitzerinnen und Besitzer von Flächen, die nicht unmittelbar von draußen einzusehen sind, sollen mit Geldpreisen und Fördergeldern dazu angeregt werden, ihre Höfe umzugestalten.

Bis zum 30. Juni gibt es die Möglichkeit, Höfe zu dem Wettbewerb anzumelden. Gelegenheit besteht dazu über die Telefonnummer 133-6726 (Fax: -6709) oder per E-Mail über die Adresse hof-dach-fassade@gba.karlsruhe.de. Nach einer Vorbewertung im Sommer bereist eine Jury im September die Höfe und entscheidet darüber, welche in diesem Jahr ausgezeichnet werden. Die Preisverleihung erfolgt dann im November.

Wie ein schöner Innenhof aussehen könnte, haben Bürgermeister Michael Obert und Gartenbauamtsleiter Helmut Kern am 30. April den Medien in einem Weststadt-Hof gezeigt. In einem Hof, der in diesem Jahr nicht teilnehmen kann, weil die Sperrfrist von fünf Jahren noch nicht erfüllt ist. Die Familie Tilmann hat im Jahr 2009 das Erdgeschoss und das erste Obergeschoss des Gründerzeit-Hauses erworben und sofort mit der Umgestaltung des Hofes begonnen. „Mein Garten ist meine Leidenschaft!“ sagt Maryam Tilmann. Sie hat gleich den überwuchernden Efeu und wilde Brombeerhecken rausgerissen und durch einen blühenden Blumenflor ersetzt. Für Helmut Kern hat das Ganze in Anlehnung an Maryam Tilmanns Heimat „persisches Flair“.

Schon ein Jahr später hat der Hof am Hinterhofwettbewerb teilgenommen und gleich einen Preis gewonnen. Mittlerweile ist die Umgestaltung fortgeschritten. In der Achse zum Wohnzimmer liegt ein Brunnen mit schmalem Trog, den Maryam Tilmann selbst entworfen hat und der von innen beleuchtet werden kann. Für Michael Obert ist dies ein Beispiel, wie auch öffentliche Brunnen für wenig Geld umgestaltet werden könnten. -erg-

 
 

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