Sprung zur Navigation. Sprung zum Inhalt, Sprung zur Suchmaschine

Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 16. Mai 2014

Altpapiersammlung: Verträge der Vereine mit der Stadt

ALTPAPIERVERTRÄGE schließen derzeit Karlsruher Vereine und das Amt für Abfallwirtschaft. AfA-Leiter Stefan Kaufmann (5. von rechts) hat jüngst mit Vereinsvertretern die Modalitäten erörtert. Foto: Homberg

ALTPAPIERVERTRÄGE schließen derzeit Karlsruher Vereine und das Amt für Abfallwirtschaft. AfA-Leiter Stefan Kaufmann (5. von rechts) hat jüngst mit Vereinsvertretern die Modalitäten erörtert. Foto: Homberg

 

Auch unter 16-Jährige

Stadt Karlsruhe und Vereine und Institutionen, die Altpapier sammeln, sind derzeit dabei, Verträge dazu zu unterzeichnen. Förderkreis Akkordeonfreunde Grötzingen, VfB Grötzingen und Ministrantengemeinschaft St. Peter und Paul Durlach haben bereits unterschrieben.

Nach einem Treffen von zwölf Vereinen mit dem Leiter des Amtes für Abfallwirtschaft, Stefan Kaufmann, haben weitere Vereine zugesagt, die Vereinbarung zu unterzeichnen.

Alternativ können die Vereine weiterhin eigenständig oder mit den gewohnten privaten Entsorgungsfirmen zusammenarbeiten und ihre Sammlungen in den Stadtteilen im bisherigen Umfang betreiben. Die Stadt ergänzt mit ihrem Angebot die bisherigen Möglichkeiten und unterstützt die Vereine bei ihren Sammlungen. „Die Stadt bleibt ein verlässlicher Partner. Dieses Konzept haben wir auch im Dezember dem Gemeinderat vorgestellt", so Kaufmann, der die gute Zusammenarbeit mit Vereinen als positives Zeichen dafür sieht, dass die Papiersammlung in Karlsruhe auf verschiedenen Entsorgungswegen funktionieren kann - über Sammlung der Vereine, Abgabe an Wertstoffstationen und - falls diese Wege nicht genutzt werden - über die zukünftige Papiertonne.

Die Grötzinger Vereine sammeln pro Jahr über 400 Tonnen ein. Wenn es gelingt, dies zu erhöhen, erwirtschaften sie einen höheren Ertrag, so Kurt Fischer, Vorstandsmitglied des VfB. Der Verein wird in den nächsten Wochen die Werbetrommel rühren und auch andere Vereine ermuntern, die Sammlungen durchzuführen und einen Vertrag mit der Stadt abzuschließen.

Es ist mit den Verträgen auch in Zukunft möglich, dass die Vereine mit der Stadt oder in eigener Verantwortung Papier sammeln. So kann etwa die Sammlung über das AfA vermarktet werden, Fahrzeuge werden jedoch von Privat gestellt. Die Stadt garantiert eine Vergütung über den bisherigen Erlösen.

Da die Sammelfahrzeuge „Arbeitsmaschinen“ sind, ist die Stadt gehalten, alle Bestimmungen des Jugendschutzes und der Berufsgenossenschaften einzuhalten. Daher müssen Sammler, die die Fahrzeuge bestücken, mindestens 16 Jahre alt sein. Dies gilt nicht, wenn das Papier mit Kleintransportern gesammelt wird. Auch können jüngere Altpapiersammler weiterhin die Pakete einsammeln und den über 16-Jährigen zureichen. Wenn die Vereine mit privaten Firmen zusammenarbeiten, tragen diese die Verantwortung für Kinder und Jugendliche unter 16 Jahren. -erg-

 
 

Zur Übersicht der Wochenausgabe