Sprung zur Navigation. Sprung zum Inhalt, Sprung zur Suchmaschine

Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 16. Mai 2014

Bau der Kombilösung: Es geht weiter voran

ES GEHT VORAN:   In der Ettlinger Straße südlich der Kriegsstraße sind Kombibauer mit Schlitzwandarbeiten am Werke. Foto: KASIG

ES GEHT VORAN: In der Ettlinger Straße südlich der Kriegsstraße sind Kombibauer mit Schlitzwandarbeiten am Werke. Foto: KASIG

 

KASIG schreibt Kostenentwicklung fort

Die Bauherrin der Kombilösung Karlsruher Schieneninfrastruktur-Gesellschaft (KASIG) hat die Entwicklung der Baukosten bis zum Jahresende 2014 fortgeschrieben. Nach der aktuellen Prognose vom April liegen die Kosten bei 524,4 Millionen Euro für den Stadtbahntunnel und bei 224,4 Millionen Euro für den Straßentunnel Kriegsstraße.

Wie die KASIG weiter mitteilt, sei die Steigerung um 21 Millionen Euro beim Stadtbahntunnel „im Wesentlichen auf die intensivierte Bautätigkeit mit zusätzlichen Leistungen, aufwendigen Verkehrssicherungsmaßnahmen und hohen baubegleitenden Qualitätsanforderungen“ zurückzuführen. Genauere Aussagen für die Kriegsstraße, deren Prognose um 23 Millionen Euro höher gegenüber der vom Jahresende 2013 ausfällt, könnten erst nach dem Bekanntwerden des Ausschreibungsergebnisses getroffen werden. Die Aktualisierung der Prognose der gesamten Herstellungskosten mit Abschluss der Baumaßnahme im Jahr 2019 in einer Höhe von 868,8 Millionen Euro, in denen auch Finanzierungskosten, Personalkosten der KASIG und Marketingkosten enthalten sind, erfolge ebenfalls erst im Spätjahr.

Baugrube schließt sich

Die Vorbereitungen für die Sperrung des Europaplatzes und der am Mühlburger Tor anstehenden Baumaßnahmen laufen unterdessen auf Hochtouren: So wird derzeit die ehemalige Haltestelle Mühlburger Tor abgebrochen. Dort soll später die Rampe für die unterirdische Haltestelle hinkommen.  Am Europaplatz wird die Baugrube über dem fertig gestellten Deckel der unterirdischen Haltestelle verfüllt. Gleichzeitig verlegen die Stadtwerke dort Gas-, Strom- und Wasserleitungen. Der Umschluss neuer Gas- und Wasserleitungen ist laut KASIG bei der künftigen unterirdischen Haltestelle Lammstraße und des westlichen Teils des Gleisdreiecks bereits erfolgt. In einem anderen Teil dieser Baustelle laufen noch Verankerungsarbeiten.

Kurz vor dem Ende stehen die Straßenbauarbeiten in der südlichen Waldhornstraße am Berliner Platz, die Pflasterarbeiten nehmen dort allerdings noch einige Tage in Anspruch. Am Durlacher Tor setzen die Kombibauer die Aushubarbeiten unter dem Deckel, die Verankerungen der Schlitzwände und oberirdisch das Anlegen der Fundamente für die Montage der Tunnelvortriebsmaschine fort. Die Fußgängerbrücke über dem kleinen Tunnelabschnitt zwischen der künftigen Haltestelle und der Rampe in der Durlacher Allee ist durch einen „normalen“ Überweg auf der aufgeschütteten Baugrube ersetzt.

Während auf dem Marktplatz das Herstellen der Schlitzwände in Schichten rund um die Uhr fortschreitet, wird die Sohle nördlich des Ettlinger Tors bereits verankert und südlich des Ettlinger Tors die Qualitätssicherung vorgenommen. Weiter südlich im Bereich des künftigen Tunnelabschnitts zwischen Ettlinger Tor und Kongresszentrum sowie im Bereich des Baufelds für die Haltestelle Kongresszentrum entstehen die Schlitzwände. -trö-

 

 
 

Zur Übersicht der Wochenausgabe