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Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 16. Mai 2014

Klimaschutz: „Energie-Checks“ fürs eigene Heim

 

Eine „ungewöhnliche Zusammenarbeit“ sind die Verbraucherzentrale Baden-Württemberg mit ihrer Karlsruher Beratungsstelle und die Karlsruher Energie- und Klimaschutzagentur (KEK) eingegangenen. So jedenfalls charakterisiert KEK-Geschäftsführer Dirk Vogeley die Kooperation, die die beiden Institutionen vor wenigen Tagen auf das Gleis gesetzt haben.

Energiesparen ist längst kein Randthema mehr. Doch wo fängt man am besten an? Schließlich sind die Voraussetzungen in jeder Wohnung und in jedem Haus unterschiedlich. Erste Starthilfe geben da „Energie-Checks“. Parallel zur stationären Beratung baut die Verbraucherzentrale dieses Angebot nun in Karlsruhe weiter aus. Fünf Energieberater der KEK starten ab sofort mit der Vor-Ort-Beratung.

Die Energie-Checks geben Mietern und Hauseigentümern eine Einschätzung ihres eigenen Energieverbrauchs und konkrete Hinweise, wie sie den Strom- und Wärmeverbrauch verringern können. Auf Wunsch erörtert der Berater auch Fragen zur richtigen Heizung oder Wärmedämmung. Das Ergebnis der Checks dient den Ratsuchenden zur ersten Orientierung: Welche Einsparungen können sie direkt selbst umsetzen und wo brauchen sie Unterstützung durch eine vertiefende Beratung. Mit kleinen Investitionen und Verhaltensänderungen können Energiekosten um 30 bis 50 Prozent gesenkt werden. Die Energieberater zeigen ganz konkret, wie die Energiewende auch zu Hause funktioniert. Durch die Kooperation mit der Verbraucherzentrale ist die Neutralität gewährleistet.

„Es ist gut und wichtig, dass wir mit der Verbraucherzentrale und unserer KEK nun auch Bürgerinnen und Bürgern eine kostengünstige und unabhängige Erstberatung vor Ort anbieten können.“, begrüßt Bürgermeister Klaus Stapf die Kooperation. Die drei Check-Möglichkeiten kosten nur zehn bis 30 Euro. „Für Haushalte mit geringem Einkommen ist die Beratung kostenlos. Dazu werden sie über die Stromspar-Partner der KEK auch weiterhin Energiesparlampen und Einsparhilfen erhalten“, ermuntert Bürgermeister Stapf. -erg-/-red-

 
 

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