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Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 16. Mai 2014

Wirtschaft: dm wächst und wächst

PLATZNOT: 2017 will dm von der Carl-Metz-Straße in den neuen Karlsruher Zentralbau nach Durlach-Untermühl umziehen. Foto Fränkle

PLATZNOT: 2017 will dm von der Carl-Metz-Straße in den neuen Karlsruher Zentralbau nach Durlach-Untermühl umziehen. Foto Fränkle

 

Firmensitz auf sechs Standorte in Karlsruhe verteilt

Die Erfolgsgeschichte der Drogeriemarktkette dm geht weiter. "Zum einen kommen immer noch mehr Kunden in bestehende dm-Märkte, zum anderen haben wir 95 Neueröffnungen gefeiert", präsentierte vor kurzem der Vorsitzende der Geschäftsführung Erich Harsch einen durchweg positiven Halbjahresbericht zu dem seit 30. September laufenden Geschäftsjahr.

Gegenüber dem Vorjahreshalbjahr ist der Umsatz in Deutschland um 9,7 Prozent auf 3,15 Milliarden Euro gestiegen, die Zahl der Beschäftigten wurde um 2.582 auf 34.310 angehoben. Europaweit beschäftigt dm in zwölf Ländern über 49.000 Mitarbeiter in 2.900 Filialen.  Nachdem konzernweit erstmals im ersten Halbjahr mehr als 4 Milliarden Euro umgesetzt wurden, geht man beim deutschen Marktführer davon aus, zum Ende des Geschäftsjahres im Inland sechs Milliarden und insgesamt acht Milliarden Euro Gesamtumsatz erreichen zu können.

"Wir reagieren auf unser organisch entwickeltes Wachstum bei der Entwicklung unserer filialunterstützenden Dienste", richtete Harsch neben dem Blick auf ein weiteres zusätzlich eröffnetes Verteilzentrum auf die Raumsituation am Firmensitz in Karlsruhe. Schon längst sei die Kapazität des Hauptgebäudes in der Carl-Metz-Straße überschritten.

"Wir gehen davon aus, 2017 nach Durlach-Untermühl umziehen zu können", hofft Harsch "nach wir vor auf die Unterstützung der politisch Verantwortlichen bei der Gestaltung der Verkehrsanbindungen". Nach der Auftragsvergabe an das Stuttgarter Architekturbüro Lederer seien derzeit die Verhandlungen für die Vergabe der Generalplanung am Laufen.

Parallel dazu werde der Siegerentwurf aus dem Architektenwettbewerb an die von dm gestellten Anforderungen angepasst, wobei auch die Beschäftigten mit einbezogen werden. In Projektgruppen können sie jetzt ihre Vorstellungen zum neuen Zentralgebäude einbringen, das zunächst zwischen 1.500 und 2.000 und im Endausbau bis zu 2.500 Arbeitsplätze bieten soll. -fis-

 
 

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