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Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 23. Mai 2014

Umwelt: Waldzentrum in Betrieb

Direkte Erfahrungen im Lebensraum Wald: Die Geschwister Maja und Leni streicheln eine Schleier-Eule von Karlsruher Falknern.   Foto: Knopf

Direkte Erfahrungen im Lebensraum Wald: Die Geschwister Maja und Leni streicheln eine Schleier-Eule von Karlsruher Falknern. Foto: Knopf

 

Bündelung der Waldpädagogik und der Forstabteilung

Feierlich wurde am Sonntag unter großer Resonanz der Bevölkerung das neue Waldzentrum in Betrieb genommen.

Das Waldzentrum, das im als Gustav-Jacob-Hütte bekannten ehemaligen Waldheim des Diakonischen Werks in der Linkenheimer Allee untergebracht ist, bündelt künftig räumlich die Waldpädagogik und die Abteilung Forst des städtischen Liegenschaftsamts. Von „einem besonderen Tag nicht nur für die Waldpädagogik, sondern auch für die Identität der Stadt“, sprach OB Dr. Frank Mentrup. Schließlich hatte der Markgraf die Fächerstadt einst mitten im Hardtwald gegründet. In 18 Jahren haben bislang 150.000 Menschen auf dem Areal den „Lebensraum Wald“ näher erkundet. Nun habe man sich neu organisiert. Bildung für die nachhaltige Entwicklung des Waldes erhalte künftig noch mehr Gewicht.

Auch Landesforstpräsident Max Reger zeigte sich vom Zentrum angetan. „Wir haben eine neue forstliche Heimat im Grünen unter einem gemeinsamen Dach gefunden. Dies ist ein Meilenstein in der Zusammenarbeit“, so Reger, der auch die Kooperation mit dem Diakonischen Werk und dem Forstamt Karlsruhe unter Leitung von Ulrich Kienzler lobte. Gerade in Zeiten, in denen viele ihre Kindheit „indoor“ erleben, sei es wichtig Erfahrungsfelder in der Natur anzubieten. Und die neue Einrichtung spiele auf diesem Feld in der „Champions League“. Hautnahe Erfahrungen machten beispielsweise Maja und ihre Schwester Leni mit einer Schleier-Eule der „Falknerei Karlsruhe“. Im Gebäude lockten Ausstellungen mit Fotos wie „Wald im Morgenlicht“, Tier-Erklärungen oder Mikroskope zum Erforschen der Fauna. Spenden gab es beim „Tag der offenen Tür“ zudem. Die Oberrheinischen Waldfreunde überreichten per Scheck 10.000 Euro für die Waldpädagogik, die Rotarier-Jugend einen über 1100 Euro.  -voko-

 
 

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