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Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 30. Mai 2014

Europawahl: In Karlsruhe CDU am stärksten

 

Zuwächse für die SPD / Leichte Verluste bei den Grünen / AfD bei 7,9 Prozent

Mit 28,8 Prozent der Stimmen ging die CDU bei der Europawahl in Karlsruhe als stärkste Kraft hervor, büßte jedoch in der Wählergunst im Vergleich mit 2009 mehr als einen Prozentpunkt ein. Zweitstärkste Partei ist die SPD, die mit über fünf Prozent Plus ordentlich zulegen konnte. 25,5 Prozent der Wählerinnen und Wähler wollten die Sozialdemokraten im Europaparlament sehen.

Die GRÜNEN mussten hingegen leichte Verluste verkraften und kamen aktuell auf 19,2 Prozent (2009: 21,9 Prozent). Abgestürzt von 14,8 auf nur 4,7 Prozent ist die FDP. Für die Linke stimmten 5,3 Prozent (2009: 4 Prozent). Aus dem Stand auf 7,9 Prozent kam die AfD. Die Piraten konnten 2,9 Prozent der Wählerstimmen auf sich vereinen und auf die übrigen Parteien entfielen 5,7 Prozent.

Erfreulich - die höhere Wahlbeteiligung. Immerhin 48,9 Prozent oder 101.155 Karlsruherinnen und Karlsruhern liegt Europa am Herzen, 2009 waren es 44,7 Prozent. Besonders eifrig strömten die Hohenwettersbacher an die Wahlurne. In dem Höhenstadtteil machten 64,6 Prozent der Bürgerinnen und Bürger von ihrem Wahlrecht Gebrauch und belegten damit stadtweit den vordersten Platz. Am wenigsten an der Europawahl interessiert waren die Oberreuter - nur 27,6 Prozent gaben einen Stimmzettel ab.

Differenziert nach Stadtteilen betrachtet holte die CDU in Stupferich die meisten Stimmen (46,6 Prozent), danach folgen als Hochburgen Palmbach (38.8 Prozent) und Grünwettersbach (36,5 Prozent). Die SPD hingegen konnte besonders in Grötzingen (32,3 Prozent), Daxlanden (30,3 Prozent) und Wolfartsweier (29,4 Prozent) punkten. Die Grünen sind besonders beliebt in der Südweststadt (28,3 Prozent), der Weststadt (26,6 Prozent) und der Südstadt (26,5 Prozent).

Die FDP erzielte in der Innenstadt-West mit 6,1 Prozent der Stimmen ihr bestes aktuelles Ergebnis. Die Linke konnte mit ihrem Programm erneut in der Nordstadt überzeugen (9,8 Prozent) und Neueinsteiger AfD kam in Oberreut besonders gut an und holte dort 10,4 Prozent. „Sonstige“ Parteien hatten in der Innenstadt-Ost die besten Karten (8,8 Prozent). -maf-

 
 

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