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Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 6. Juni 2014

Kultur: EKT vernetzen die Kulturszene

 

Am Sonntag, 25. Mai, endeten die 22. Europäischen Kulturtage Karlsruhe. 19 Tage lang widmete sich die Veranstaltung dem Ersten Weltkrieg. 35 Karlsruher Institutionen hatten rund 130 Veranstaltungen konzipiert.

„Das Festival war auf Vernetzung, gemeinsame Forschung, Stärkung der Kulturszene und die intensive Beschäftigung mit einem Thema angelegt", so Dr. Susanne Asche, Kulturamtsleiterin der Stadt Karlsruhe. „Es wird auch in Zukunft bei den Europäischen Kulturtagen für die Karlsruher Akteure und das Publikum darum gehen, ins Gespräch zu kommen und sich untereinander zu ermutigen, schwierige Themen anzugehen“, sagte Asche. Schauspieldirektor Jan Linders, Programmverantwortlicher für das Staatstheater, stellt fest: „Entscheidend war der künstlerische Weg aus der Geschichte in die Gegenwart, über die politische Oper „Doctor Atomic“ hin zu den aktuellen Aufständen in der Türkei, zum Prozess gegen die NSU, zu „Kriegserklärungen“ von jungen europäischen Autoren und zum Frieden in unserer Stadt. Karlsruhe redet wieder über Biographien.“

Einige Ausstellungen sind auch in den nächsten Wochen und Monaten noch zu sehen. Reden und Vorträge werden im Internet www.europaeische-kulturtage.de veröffentlicht. Die nächsten Kulturtage finden im Frühjahr 2016 statt.

 
 

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