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Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 6. Juni 2014

Kultur: Noch mehr Vorfreude als sonst

DAS LIEBEVOLL MÖBLIERTE AUßENGELÄNDE dient den Zeltival-Besuchern während der Konzertpausen und danach als Treffpunkt und gilt als Karlsruhes schönster Biergarten. Foto: Bastian

DAS LIEBEVOLL MÖBLIERTE AUßENGELÄNDE dient den Zeltival-Besuchern während der Konzertpausen und danach als Treffpunkt und gilt als Karlsruhes schönster Biergarten. Foto: Bastian

SNARKY PUPPY: Die Großfamilie aus Texas erfindet den Fusion neu und wird als musikalisches Kraftwerk gefeiert. Foto: pr

SNARKY PUPPY: Die Großfamilie aus Texas erfindet den Fusion neu und wird als musikalisches Kraftwerk gefeiert. Foto: pr

 

30. Zeltival vom 10. Juli bis 12. August mit Topacts aus Jazz und Weltmusik

Vorfreude ist bekanntlich die schönste Freude. Weil das Tollhaus-Zeltival im 30. Jahr seines Bestehens wegen der Fußball-Weltmeisterschaft aber später startet, lockt es vorneweg mit einer kleinen Veranstaltungsreihe und Gästen wie dem Fusion-Gitarristen Joe Satriani (27. Juni) oder dem Trio des Jazzdrummers Jack DeJohnette (7. Juli).

Vom 10. Juli bis 12. August folgt dann der Hauptfreudenteil des Festivals, bei dem Künstlerinnen und Künstler aus aller Welt den Ton angeben. Tollhaus-Geschäftsführer Bernd Belschner spricht von einem „besonders reizvollen Programm“, in dem sich „eine Reihe langgehegter Wünsche auch unseres Publikums erfüllen“ und nennt beispielhaft die deutsche Indie-Band The Notwist, die Australier Cat Empire, die britische Popmusikerin Anna Calvi  oder den stimmgewaltigen Jazzüberflieger Gregory Porter.

Zu den „Promis“ der Geburtstagsausgabe zählen auch Funkmusiker Maceo Parker (12. Juli), der afrikanische Pop-Poet Habib Koité (17. Juli), Emiliana Torrini mit ihrem einzigen Deutschlandkonzert in diesem Sommer (19. Juli) und Suzanne Vega (30. Juli).

Angekündigt haben sich aus Deutschland das Kunst-Pop-Projekt Get Well Soon des Multiinstrumentalisten Konstantin Gropper (29. Juli), der Sänger Maxim (1. August) und der Lyrik und Hip-Hop verquickende Robert Gwisdeck alias Käptn Peng mit seiner Band Die Tentakel von Delphi (7. August). Und nicht zu vergessen: Rainald Grebe & Das Orchester der Versöhnung (22. Juli).

Es gibt ein Wiedersehen mit alten Bekannten wie den Bretonen Tri Yann (2. August), aber auch viele Neuentdeckungen. Ihre Zeltival-Premiere feiern etwa The Jezabels aus Australien (18. Juli), das New Yorker Kollektiv Snarky Puppy (21. Juli), Blueser Keb‘ Mo‘ (23. Juli), die spanischen Fuel Fandango (24. Juli) und der norwegische Soulbarde Bernhoft (10. August). Mit großem Orchester kommt Salsa-Legende Oscar d’Leon (16. Juli) und auch beim Aufeinandertreffen des kubanischen Pianisten Roberto Fonseca mit der afrikanischen Sängerin Fatoumata Diawara (6. August) dürfte es heiß hergehen.

Wohnzimmeratmosphäre beim Zeltival? Der Schlagzeuger Tommy Baldu und sein Vereinsheim machen es am 31. Juli möglich. Der kleine musikalische Stammtisch mit wechselnder Besetzung tagt sonst im Tempel,  gastiert aber nun mit einem Spezial beim Festival und lässt die Sommerpause ausfallen. Infos: www.tollhaus.de. -maf-

 
 

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