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Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 6. Juni 2014

Seniorenwohnen: In Bestand weiterführen

 

Zukunft des Markgrafen-Stifts über 2019 hinaus gesichert

Der Stiftungsrat der Karl Friedrich-, Leopold- und Sophien-Stiftung traf in seiner Frühjahrssitzung unter Leitung seines Vorsitzenden OB Dr. Frank Mentrup weitergehende Entscheidungen für einen Teil der Einrichtungen. So will die Stiftung das Markgrafen-Stift in Durlach in seinem Bestand weiterführen.

 Dort stehen nach Mitteilung der Stiftung in den nächsten Jahren allerdings konzeptionelle Änderungen sowie umfangreiche Umbauten und Instandhaltungen an. Planungen für die Errichtung einer weiteren Seniorenwohnanlage in Durlach will die Stiftung nicht weiter verfolgen. „Ich freue mich, dass mit dieser Entscheidung für alle Bewohnerinnen und Bewohner des Markgrafen-Stift ein Verbleib im bisherigen Gebäude auch über das Jahr 2019 hinaus gesichert ist", betonte Mentrup.

Weiter sollen zeitnah zwei „Betreute Seniorenwohnanlagen“ in der Nordweststadt und in Mühlburg energetisch saniert werden. Für ein in Mühlburg mit Asylbewerbern belegtes Haus wollen die Verantwortlichen langfristig an gleicher Stelle einen Neubau von betreuten Seniorenwohnungen kombiniert mit Studentenbuden in Angriff nehmen.

Die Karl Friedrich-, Leopold- und Sophien-Stiftung rief der erste Karlsruher Oberbürgermeister, der Tabakfabrikant Christian Griesbach, am 30. März 1830 ins Leben Damals wie heute hat die selbständige öffentlich rechtliche Stiftung zum Ziel, betagten Karlsruhern eine Heimstätte mit Unterkunft, Verpflegung, Betreuung und Hilfe in Altenhilfeeinrichtungen zu bieten. Zu den Einrichtungen der Stiftungen gehören neben dem Markgrafen-Stift das Seniorenzentrum Neureut, Wilhelmine-Lübke-, Kunigunde-Fischer-, Heinz-Schuchmann- und Johann-Volm-Haus sowie das Seniorenzentrum Kirchfeld. -red-/-trö-

 
 

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