Sprung zur Navigation. Sprung zum Inhalt, Sprung zur Suchmaschine

Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 6. Juni 2014

Wildpark: Formen für Stadion

 

Raumprogramm steht / Infoveranstaltung am 23. Juli

Die Anforderungen an ein neues Fußballstadion im Wildpark werden konkreter. Nachdem in ersten Gesprächen zwischen OB Dr. Frank Mentrup und dem KSC mit Präsident Ingo Wellenreuther an der Spitze Einigkeit über die Gesamtkapazität von 35.000 Zuschauerplätzen erzielt worden war, haben sich Stadt und KSC jetzt in einer weiteren Abstimmungsrunde auch auf das Raumprogramm für den Stadionbaukörper weitgehend verständigt.

Danach sind 22.500 Sitz- und 12.500 Stehplätze vorgesehen. Der Hospitality-Bereich soll Platz für 2.500 Gäste bieten. Klarheit über die endgültige Zahl der Logen - bis zu 40 plus zwei Eventlogen sind im Gespräch - wird das Ergebnis der Ausschreibung bringen.

Bei den für den Spielbetrieb notwendigen Räumen, wie Heim-, Gast-, Trainer-  und Schiedsrichterkabinen, orientiert man sich ebenso an den Vorgaben der Deutschen Fußball Liga (DFL) wie bei den notwendigen Arbeitsflächen für die TV-Produktion und die Medien. Neben einer Stadiongaststätte sind im Raumprogramm auch Flächen für Supporters und Ultras enthalten.

„Das war ein weiterer wichtiger Schritt in Richtung multifunktionales Fußballstadion", zeigte sich OB Dr. Mentrup sehr zufrieden mit dem Fortgang der Gespräche und ergänzt: „Damit liegen wir auch gut im Zeitplan für die anstehende Entscheidung des Gemeinderats noch im Herbst". KSC-Präsident Wellenreuther begrüßte den bisherigen Verlauf der Gespräche ausdrücklich: „Wir sind sehr dankbar und zufrieden, dass unser entwickeltes Anforderungsprofil, das unter Beratung durch sachverständige Experten, Einbeziehung aller Gremien und natürlich unserer Fans entstanden, als berechtigt und notwendig anerkannt wird. Stadt und der KSC sind sich bewusst darüber, dass beim Stadion und allem, was zu einem professionellen Fußballstandort heutzutage dazu gehört, fortschrittlich und zukunftsorientiert gedacht werden muss.“

Große Fortschritte gebe es auch bei der Frage der künftigen Nutzung der Flächen rund ums Stadion sowie beim Sicherheits- und Verkehrskonzept. In einem weiteren Schritt werde man sich über Modelle zu Bau und Betrieb eines künftigen Stadions austauschen können. Neben laufenden Gesprächen mit der KSC-Führung wird auch der Dialog mit den Fanvertretungen fortgeführt. Bereits terminiert wurde auch das nächste Bürgerforum: Am 23. Juli können sich Interessierte im Südwerk, Henriette-Obermüller-Straße 10, umfassend über das Stadionprojekt informieren und Fragen an die Verantwortlichen stellen. -fis-/-bw-

 
 

Zur Übersicht der Wochenausgabe