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Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 13. Juni 2014

Kombilösung: Gleisbau am „Euro“ geht voran

NÄCHSTER SCHRITT: Am Europaplatz  sind die Arbeiten in vollem Gange. Nach den Pfingstferien fahren die Bahnen dort wieder so wie vor Beginn der Einbauten für die künftige unterirdische Haltestelle. Foto: Fränkle

NÄCHSTER SCHRITT: Am Europaplatz sind die Arbeiten in vollem Gange. Nach den Pfingstferien fahren die Bahnen dort wieder so wie vor Beginn der Einbauten für die künftige unterirdische Haltestelle. Foto: Fränkle

 

Sperrung auf Südabzweig

In den Pfingstferien gibt es bekanntlich keinen Durchgangsverkehr für die Bahnen in der Innenstadt. Am Europlatz und am Mühlburger Tor ist bis zum 22. Juni Gleisbau angesagt. Und die beiden Baustellen der Kombilösung zeigen bereits nach der ersten Woche der Sperrung deutliche Fortschritte.

Am Mühlburger Tor richten die Kombibauer den „Hilfsfahrweg Nord“ ein, auf dem die Bahnen das künftige Rampen-Baufeld umfahren. Und am Europaplatz ist der Gleisbau auf dem Deckel der Haltestelle abgeschlossen, die Weichen auf der Westseite des „Euro“ zum Abbiegen der Bahnen in die Karlstraße sind bereits eingebaut. Die provisorischen Oberleitungsmasten stehen, der Fahrdraht folgt in diesen Tagen. Die Karlstraße ist  südlich der Querung mit der Kaiserstraße noch bis zum 27. Juni für den Autoverkehr gesperrt, dafür ist  aber die Douglasstraße geöffnet.

Die Arbeiten auf dem Südabzweig des Stadtbahntunnels der Kombilösung beginnen nun auch im letzten, bisher noch unangetasteten Abschnitt in der Karl-Friedrich-Straße: Das dortige Tunnelstück stellen die Kombibauer im bergmännischen Verfahren her: Sie brechen das Erdreich unterirdisch mit Baggern aus. In Vorbereitung dazu stehen jetzt zunächst zwischen Marktplatz und Rondellplatz Feststoffinjektionen als Bodenverbesserungsmaßnahme auf dem Programm.

Dabei wird das im Karlsruher Erdreich vorhandene Sand-Kies-Gemisch mit Zement-Weichgel-Injektionen soweit verfestigt, dass unter der Karl-Friedrich-Straße eine dichte Schicht entsteht. Beim Tunnelbau, der zum Schutz gegen das Grundwasser unter Überdruck vorgenommen wird, verhindert die Feststoffinjektion, dass der Überdruck nach oben entweichen kann.

Für diese Arbeiten wird die Karl-Friedrich-Straße ab Montag, 16. Juni, bis Mitte Juli zwischen dem nördlichen Teil des Rondellplatzes und dem Marktplatz für Autofahrer in Süd-Nord-Richtung gesperrt. Autofahrer können in dieser Zeit die Karl-Friedrich-Straße von Norden nach Süden - also vom Marktplatz zum Rondellplatz - nutzen und dann nach rechts in die Erbprinzenstraße abbiegen, deren Einbahnstraßenregelung im östlichen Teil aufgehoben wird. Über die ab etwa Mitte Juli anstehenden Maßnahmen informiert die KASIG Anwohner und Anlieger dann noch einmal ausführlich. -red-/-trö-

 
 

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