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Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 27. Juni 2014

Neues KIT-Lernzentrum: Offen, freundlich und funktional

SCHÖNER LERNEN: OB Dr. Mentrup, Ministerin Theresia Bauer und KIT-Präsident Holger Hanselka (v.l.) vor dem neuen Lernzentrum. Foto: Fränkle

SCHÖNER LERNEN: OB Dr. Mentrup, Ministerin Theresia Bauer und KIT-Präsident Holger Hanselka (v.l.) vor dem neuen Lernzentrum. Foto: Fränkle

 

Viel Platz für Studierende / Übergabe mit Ministerin Bauer

Das Karlsruher Institut für Technologie (KIT) hat jetzt ein „Lernschlösschen". Eigentlich ein neues Lernzentrum - und das liegt auf dem Campus Süd ganz in der Nähe des Fasanenschlösschens. Der nette Versprecher von Wissenschaftsministerin Theresia Bauer brachte nicht nur sie selbst, sondern auch die Festgäste zum Lächeln, die vor kurzem in die Wolfgang-Gaede-Straße gekommen waren, um bei der feierlichen Übergabe des Lernzentrums dabei zu sein.

In weniger als zwei Jahren ist hier ein dreistöckiges Gebäude entstanden, das auf rund 1.700 Quadratmetern Nutzfläche Räume für Laborpraktika, Seminare sowie Einzel- und Gruppenarbeit bietet: ein Biologie- sowie ein Chemiepraktikum mit jeweils über 60 Plätzen, Seminarräume, die für Lehrveranstaltungen aller Fakultäten zur Verfügung stehen, und 94 Arbeitsplätze, die ab Mitte Juli von allen Studierenden des KIT genutzt werden können. Die Baukosten von sechs Millionen Euro hat das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst übernommen.

Theresia Bauer erinnerte daran, dass das Land mit den Programmen „Hochschule 2012" und „Master 2016" insgesamt 22.500 neue Anfängerstudienplätze sowie weitere 6.300 Anfängerplätze in Masterstudiengängen geschaffen habe. So seien am KIT 200 neue Studienplätze in den Chemie-, Bio- und Bioingenieurwissenschaften entstanden. Und die brauchen natürlich auch einen Ort für ihre Laborpraktika.

„Das Lernzentrum ist gut angelegtes Geld", lobte Bauer das von Reiner Becker Architekten geplante Gebäude als „ideale Voraussetzung für ein Studium unter modernen Bedingungen." Als Vorbild diente laut KIT das erste europäische Learning Centre an der Sheffield Hallam University, neben Göttingen sei das Karlsruher Lernzentrum nun das bundesweit zweite Gebäude seiner Art. In die Planung eingebunden waren auch die Studie­renden.

KIT-Präsident Holger Hanselka freute sich über „die Entlastung für den Lernort Bibliothek", denn in Karlsruhe seien die Studierendenzahlen stärker gestiegen als in anderen Städten. Momentan sind am KIT rund 24.500 Studenten eingeschrieben. Oberbürgermeister Dr. Frank Mentrup lobte das „städtebaulich ansprechende Gebäude" und wies darauf hin, dass es für den „Hochschulstandort Karlsruhe" wichtig sei, Studierenden die entsprechende In­frastruktur bereitzustellen. -res-

 
 

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