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Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 27. Juni 2014

Räumliches Leitbild: Ausstellung zu Leitbild-Arbeiten

IDEENSCHAU: Noch bis morgen, Samstag, 28. Juni, ist im Architekturschaufenster die Ausstellung zum Räumlichen Leitbild zu sehen. Foto: Müller-Gmelin.

IDEENSCHAU: Noch bis morgen, Samstag, 28. Juni, ist im Architekturschaufenster die Ausstellung zum Räumlichen Leitbild zu sehen. Foto: Müller-Gmelin.

 

Aus der Gründungsidee einer „idealen Planstadt“ heraus hat Karlsruhe in jeder Epoche einen städtebaulichen Beitrag geleistet, etwa die Dammerstocksiedlung als Modellstadt der Moderne oder die Gründerzeitquartiere wie die Weststadt. Die Frage, wie das Räumliche Leitbild das, was Karlsruhe ausmacht, verbindet mit den Anforderungen der Zukunft, stieß in der Planungswerkstatt auf großes Interesse in der Öffentlichkeit.

Ziel sei, im nächsten Jahr - zu Beginn der Ausstellung zum 300. Stadtgeburtstag  - einen Entwurf des Leitbildes zu präsentieren, betonte Prof. Dr. Markus Neppl (KIT) bei der Eröffnung der Ergebnispräsentation der Planungswerkstatt im Architekturschaufenster, Waldstraße 8. „Dazu werden wir die einzelnen Inhalte der drei Teams in den nächsten Wochen gegeneinander stellen“, kündigten er und Sigrun Hüger vom Stadtplanungsamt an. Hierfür brauche die Verwaltung das Feedback der Öffentlichkeit und die Unterstützung der Politik. „Diese Transparenz und den öffentlichen Diskurs wollen wir beibehalten“, so Neppl.

Welche Ideen es aus der Planungswerkstatt Räumliches Leitbild 2015 gibt, ist noch bis morgen zu sehen (heute, Freitag, 27. Juni, von 9 bis 12 Uhr, Samstag, 28. Juni, von 12 bis 18 Uhr mit Führung um 16 Uhr). Gezeigt wird, was die „Global Player“ von Team West 8 / verkehrplus, die Leitbild-Experten von Team Machleidt / sinai / SHP und die „Lokalmatadoren“ von Team berchtoldkrass / Studio U.S / UC Studio für die räumliche Zukunft Karlsruhes vorschlagen. Ergänzt um eine Dokumentation zu den Anregungen aus der Öffentlichkeit, die den Teams wichtigen Input für ihre Arbeit gaben.

Ein großer Verdienst der Arbeiten sei, dass sie Aspekte wie den Umgang mit städtischer Mobilität oder dem Klimawandel aufzeigen, so Neppl. Letztlich seien dies Fragen, denen sich die Politik und Gesellschaft stellen müsse, die Planer könnten nur städtebaulichen Konsequenzen aufzeigen. Infos: www.karlsruhe.de/raeumlichesleitbild2015 oder Facebook www.facebook.com/Raeumliches.Leitbild.KA.2015. -rie-

 
 

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