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Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 27. Juni 2014

Verkehr: Straßenbauwerke instand setzen

SCHADENSBESEITIGUNG: Am 30. Juni startet die Sommerbaustelle im Westen der Südtangente. Foto: Fränkle

SCHADENSBESEITIGUNG: Am 30. Juni startet die Sommerbaustelle im Westen der Südtangente. Foto: Fränkle

 

Südtangente: Heiße Phase liegt in den Sommerferien/Kurze Engstelle stadteinwärts

Die B10-Brücke über die Alb, das Trogbauwerk Kühler Krug und die Vogesenbrücke: Die dringend notwendigen Instandsetzungsarbeiten an konstruktiven Bauwerken hat das Tiefbauamt für die Sommerzeit mit weiteren, im Ablauf sinnvoll verdichteten und getakteten Lärmschutz- und Asphaltarbeiten auf der Südtangente zu einem dicken Maßnahmenpaket zusammengeschnürt.

„Seit eineinhalb Jahren arbeiten wir an diesem Konstrukt“, betont Jürgen Lohmeyer, der Baustellenkoordinator im Tiefbauamt (TBA). „Wenn die heiße Phase beim Umbau der Kriegsstraße beginnt, muss die Südtangente diese Zeit wartungsfrei durchstehen“, geht Bürgermeister Michael Obert auf die Notwendigkeit ein, diese Maßnahmen jetzt durchzuziehen.

Los geht es am Montag, 30. Juni, richtig Gas gibt das TBA dann im August: „Wir nutzen aus, dass sowohl in Rheinland-Pfalz als auch in Baden-Württemberg im August Sommerferien sind und weniger Verkehr unterwegs ist“, erläutert TBA-Leiter Gerhard Schönbeck. Um zugleich anzufügen: Für die gesamte Bauzeit gilt: Pro Fahrtrichtung stehen jeweils zwei Fahrspuren zur Verfügung. Natürlich mit Einschränkungen, da einzelne Fahrspuren verschwenkt und zeitweise auch auf die Gegenseite übergeleitet werden müssen. Eine Ausnahme war nicht zu vermeiden: Ein einstreifiges Nadelöhr gibt es im August auf 200 bis 250 Meter Länge für den Verkehr aus Richtung Landau auf Höhe der Hardtschule. Hier fehlt für durchgängig zwei Spuren schlicht der Platz. Sobald aber die von der B36 kommende Spur eingefädelt ist, geht es zweistreifig Richtung Innenstadt weiter. Im Vergleich zur Baumaßnahme im April sind die Ausfahrten Knielingen und Rheinhafen nutzbar. Das bringt eine gewisse Entlastung. Schönbeck: „Zusammen mit dem geringeren Verkehrsaufkommen hoffen wir, dass wir diese vier Wochen überstehen“. Auch, weil Begleitmaßnahmen dem Verkehrsfluss helfen sollen. Neben frühen verkehrslenkenden Maßnahmen - etwa am Kreuz Mutterstadt - hat eine Verkehrsanalyse im Auftrag des TBA genau betrachtet, wie der Verkehr auf Verkehrsbeschränkungen reagiert und wo es an Knotenpunkten kritisch wird. Abhängig von den jeweiligen Hauptphasen werden Signalisierungen angepasst und Knotenpunkte ertüchtigt. Vier Millionen Euro werden auf dem Abschnitt zwischen Honsellbrücke und Straßenbahnbrücke nach Oberreut verbaut, 900.000 Euro im September für Belagsarbeiten im weiteren Verlauf bis zum Bulacher Kreuz.

Verkehrsmanagementzentrale unter: http://vmz.karlsruhe.de.  -rie -

 
 

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