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Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 4. Juli 2014

Bauen: Bekenntnis zum Standort

GANZ SCHÖN HOCH: Der init-Erweiterungsbau in der Käppelestraße. Foto: Fränkle

GANZ SCHÖN HOCH: Der init-Erweiterungsbau in der Käppelestraße. Foto: Fränkle

 

Init baut zehnstöckiges Hochhaus in Käppelestraße

Init will hoch hinaus und bleibt doch fest verwurzelt. Der Anbieter von IT-Lösungen für Busse und Bahnen mit Hauptsitz in Karlsruhe baut in der Käppelestraße ein zehnstöckiges Hochhaus samt Tiefgarage. Dienstag war Richtfest, zehn Monaten nach der Grundsteinlegung. Ab Mitte 2015 finden dann rund 200 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auf circa 2.200 Quadratmetern Bürofläche Platz zum Arbeiten. Und Blicken. Je höher, desto weiter. Vor allem von der Terrasse.

Ganz bodenständig formulierte der Vorstandvorsitzende Dr. Gottfried Greschner die Gründe für den Neu­bau: "Wir haben Platznot." Denn die init AG wächst. Allein in Karlsruhe seien in den vergangenen Jahren mehr als 100 Arbeitsplätze geschaffen worden, so das Unternehmen, das insgesamt rund 400 Mitarbeiter beschäftigt.

Gegründet hat es Dr. Greschner 1983 als Spin-off aus der Universität Karlsruhe. Mittlerweile macht init rund "50 Prozent seines Umsatzes in Nordamerika", erläuterte der Vorstandsvorsitzende und habe auch Standorte in Australien oder im arabischen Raum.

Auch Oberbürgermeister Dr. Frank Men­trup freute sich über die "tolle Entwicklung des Vorzeigeunternehmens." Und ÖPNV sei ein Thema, das hervorragend zu Karlsruhe passe. Außerdem zeige init Verantwortung für den akademischen Nachwuchs und sei durch zahlreiche Aktivitäten fest in der Region verankert. Staatssekretärin Dr. Gisela Splett, die anstelle des Ministerpräsidenten zum Richtfest gekommen war, lobte "den Weg in die Höhe." Schließlich sei in Karlsruhe das Angebot an Flächen knapp und Flächensparen grundsätzlich ein wichtiges Thema.

Auch Architekt Rai­ner Freitag von FSK Generalpla­ner meinte: "In Karlsruhe ist noch Luft nach oben." Außerdem freute er sich, dass die Stadtverwaltung "das Projekt massiv unterstützt hat." Vorbildlich ist auch, dass Dach und Südfassade des neuen init-Turms Photovoltaikelemente erhalten. Die Baukosten betragen insgesamt mehr als zwölf Millionen Euro. -res-

 
 

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