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Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 4. Juli 2014

Gemeinderat: Mehr Energieeffizienz

 

CDU: Intelligente Stromnetze für Wohngebiete

Ein Konzept für den Aufbau eines intelligenten Stromnetzes (Smart Grid) in einem Wohngebiet mit Modellcharakter stünde Karlsruhe gut zu Gesicht, meinte die CDU-Gemeinderatsfraktion und bat die Verwaltung um Ausarbeitung desselben.

Damit könne die Stromerzeugung besser an Bedarf und Verbrauch angeglichen werden. Es sei wichtig, die Bürgerinnen und Bürger auf dem Weg zur energieeffizienten Stadt mitzunehmen und eine emotionale Bindung zu schaffen. Bislang „kommt die Energiewende nur über die Diskussion um Strompreise beim Verbraucher an“, sagte Stadtrat Tilman Pfannkuch.

Von einem „hochkomplexen Thema“, dessen Umsetzung auf freiwillige Lösungen hinauslaufen müsse, sprach GRÜNE-Stadtrat Alexander Geiger. Ihn interessierte, wie sich die Wohnbaugesellschaften dazu stellten. Das alles sei „nicht greifbar“, plädierte SPD-Stadtrat Jürgen Marin „weiter in Testphasen zu gehen“ und dann „Teilprojekte“ in Angriff zu nehmen. Es gelte Nutzen und Aufwand abzuwägen, wollte FDP-Stadtrat Heinz Golombek den Antrag weiterverfolgt wissen.

KAL-Stadtrat Dr. Eberhard Fischer begrüßte die Initiative, machte allerdings einige kritische Anmerkungen. Bei der Gesamtbetrachtung müssten auch Aspekte wie Datenschutz oder Sicherheit der Stromversorgung diskutiert werden. Oberbürgermeister Dr. Frank Mentrup stellte eine Expertise in Aussicht, die Auskunft darüber gebe, welche Projekte im Gesamtkontext von „Smarter City“ sinnvoll seien. Im Herbst will er konkrete Vorschläge machen. -maf-

 
 

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