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Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 4. Juli 2014

Verkehrsmeldezentrale: Mobilitätsportal ausgezeichnet

AUSGEZEICHNET: Die Verkehrsmeldezentrale und das Mobilitätsportal in der TechnologieRegion und im PAMINA-Raum

AUSGEZEICHNET: Die Verkehrsmeldezentrale und das Mobilitätsportal in der TechnologieRegion und im PAMINA-Raum

 

Erster Preis im eGovernment Wettbewerb / Modellhafte Kooperation über Grenzen hinweg

Eine vorbildliche, modellhafte Kooperation über die Ländergrenzen hinweg: Das städtische Management von Baustellen und Ereignissen und Zusammenführen aller Akteure in der Verkehrsmanagementzentrale Karlsruhe sowie der Aufbau eines Mobilitätsportals in der TechnologieRegion Karlsruhe (TRK) und im PAMINA-Raum hat überzeugt.

Mit dem ersten Preis im eGovernment Wettbewerb wurde die Kooperation auf städtischer, lokaler und regionaler Ebene über Landesgrenzen hinweg unter Federführung des städtischen Tiefbauamts ausgezeichnet. Diese stehe für eine moderne Organisation der Mobilität über Zuständigkeitsgrenzen hinweg, befand die Jury des 13. internationalen eGovernment Wettbewerbs. Karlsruhe hatte sich mit „Baustellen und Ereignismanagement und Verkehrsmeldezentrale“ für die Kategorie „Erfolgreichstes Kooperationsprojekt“ beworben. Aus den Händen von Staatssekretärin  Cornelia Rogall-Grothe aus dem Bundesinnenministeriums nahmen Gerhard Schönbeck, Leiter des Tiefbauamts, und Projektleiter Wilfried Schreiber am Dienstag in Berlin im Rahmen des Zukunftskongresses Staat und Verwaltung Urkunde und Plakette entgegen.

„Die Auszeichnung ist eine Würdigung unserer umfassenden, aktuellen Verkehrsinformation, mit der wir den Menschen in der Stadt und Region das Vorwärtskommen kalkulierbar machen“, freut sich OB Dr. Frank Mentrup. Es sei Karlsruhe modellhaft gelungen, aus der Optimierung interner Prozesse und der konsequenten Anreicherung mit öffentlichen Services einen für alle Bürgerinnen und Bürger fassbaren Nutzen zu generieren. „Punkten konnte Karlsruhe mit der erfolgreichen Ausgestaltung einer effizienten und innovativen Zusammenarbeit in der Stadtverwaltung Karlsruhe und in der Technologie-Region Karlsruhe zur Erstellung eines nachhaltigen Mobilitätsportals“, erläutert Schönbeck. Neben der Verkehrslage und der Baustellensituation werden im ruhenden Bereich die aktuelle Parkhausbelegung, die bewirtschafteten Parkplätze, Bewohnerparkzonen und Behindertenstellplätze abgebildet. Informationen zum Park und Ride -Platz mit ÖV-Anbindung und Fahrplanauskunft in Echtzeit sowie weitere Mobilitätsdaten zum Radfahren  („Fächerrad“ von nextbike), zum von Stadtmobil angebotenen Carsharing und zum Fährbetrieb über den Rhein vervollständigen den Datenbestand.   

Der intermodale Internetauftritt der TRK soll im Frühjahr 2015 an den Start gehen. Intention des Mobilitätsportals ist es, Menschen im mittleren Oberrhein zusammenzubringen. Um die Mobilitätsdaten unter einem Dach zusammen zu bringen, kooperieren Frankreich sowie die Bundesländer Rheinland-Pfalz und Baden-Württemberg mit vier Landkreisen (Karlsruhe, Rastatt, Germersheim, Südliche Weinstraße) mit insgesamt sieben Städten der TRK.  Auch auf lokaler Ebene geht die Stadt mit der Mobilitäts-App KA-Mobil ihren innovativen Weg weiter, betont Schreiber. KA-Mobil soll im Herbst 2014 eingeführt werden. -rie-

 
 

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