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Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 4. Juli 2014

Wirtschaft: Mehr Platz für Kreativwirtschaft

Wirtschaftsförderungsausschuss spricht sich für Neubau im Alten Schlachthof aus

Die Vorstellungen von einem „Wachstums- und Festigungszentrum" im Kreativpark „Alter Schlachthof" werden konkreter. In der letzten Woche beschäftigte sich der städtische Wirtschaftsförderungsausschuss unter der Leitung von Bürgermeister Wolfram Jäger mit einer Machbarkeitsstudie für das neue Zentrum, das in unmittelbarer Nähe zum Gründungszentrum „Perfekt Futur" neu gebaut werden soll.

Mit diesem neuen Angebot sollen in erster Linie Unternehmen der Kultur- und Kreativwirtschaft in den ersten acht Jahren nach ihrer Gründung gefördert werden, um sie langfristig am Standort Karlsruhe zu halten.

Nachdem 90 Prozent der Containerbüros im Kreativgründungszentrum „Perfekt Futur" vermietet sind, ein Drittel der Mieter in den nächsten ein bis zwei Jahren expandieren wollen und laufend weitere Anfragen nach größeren Flächen eingehen, hatte der Ausschuss im Oktober 2013 die Wirtschaftsförderung beauftragt, gemeinsam mit der Karlsruher Fächer GmbH & Co Stadtentwicklungs-KG (KFE) die Studie zu erarbeiten. Als externe Partner wurden das Architekturbüro „baurmann dürr architekten" und das Ingenieurbüro „Engineering-Consult" hinzugezogen. Zudem wurde im Februar ein Workshop mit potentiellen Nutzern und Unternehmen in der Wachstumsphase zur Bedarfsermittlung durchgeführt.

Nach dem im Wirtschaftsförderungsausschuss vorgestellten Konzept soll das neue Zentrum Platz für 25 bis 30 Unternehmen bieten, wobei frei einteilbare Flächen Raumgrößen zwischen 20 und 100 Quadratmetern sowie Büroeinheiten mit flexiblen Mietflächen zwischen 40 und 250 Quadratmetern möglich sind. Weiter vorgesehen ist ein Seminar- und Besprechungsbereich sowie die Unterbringung des K3-Büros, das das Wachstums- und Festigungszentrum „aktiv managen" soll. Das Gebäude selbst soll die KFE bauen und betreuen.

Der Wirtschaftsförderungsausschuss empfiehlt, das Konzept weiter zu entwickeln. Ab August soll nun ein Architekturwettbewerb durchgeführt werden. Nach Vorberatungen im Wirtschaftsförderungs- und im Kulturausschuss wird mit der endgültigen Beschlussfassung durch den Gemeinderat bereits im Herbst 2014 gerechnet. -fis-

 
 

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