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Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 11. Juli 2014

Familienstadt Karlsruhe: Vielfacher Einsatz für junge Menschen

ENGAGEMENT GEWÜRDIGT: Die Familienstadt Karlsruhe zeichnete wertvolle Initiativen aus. Bürgermeister Martin Lenz (links) mit der Kinderjury und den Preisträgern bei der Verleihung im Jubez. Foto: Knopf

ENGAGEMENT GEWÜRDIGT: Die Familienstadt Karlsruhe zeichnete wertvolle Initiativen aus. Bürgermeister Martin Lenz (links) mit der Kinderjury und den Preisträgern bei der Verleihung im Jubez. Foto: Knopf

 

Neunter Kinderfreundlichkeitspreis vergeben / Vielfalt der Aktivitäten begeisterte / Zwei erste Plätze

Es war ein feierlicher Rahmen in dem kürzlich der neunte Kinderfreundlichkeitspreis der Stadt Karlsruhe vergeben wurde. Im Jubez am Kronenplatz blieb kaum ein Platz unbesetzt, als die Kinder-Jury die Preisträger bekannt gab

„Dies ist ein besonderer Tag für die Familienstadt Karlsruhe. Der Kinderfreundlichkeitspeis ist eine phantastische Sache. Allen, die mitgewirkt haben und den Preisträgern möchte ich im Namen der Stadt meinen herzlichen Dank aussprechen“, sagte Bürgermeister Martin Lenz in seinem Grußwort. Alle 17 Projekte, die in der engeren Auswahl waren, wurden von der Kinder-Jury (im Alter von 10 bis 16 Jahren) ausführlich vorgestellt. Am Ende gab es gleich vier Preisträger. Denn der erste Platz wurde geteilt.

Der „Verein Eltern und Freunde für Inklusion Karlsruhe (EFI)“ sowie das Flüchtlingsprojekt „Unbegleitete minderjährige Flüchtlinge in die Regelschule“ landeten gemeinsam auf Rang eins. Die beiden Initiativen erhielten ein Preisgeld von jeweils 350 Euro. Bei den Aktivitäten von EFI gefielen der Kinderjury insbesondere das ehrenamtliche Engagement und die Integration von Kindern mit Behinderung. Bei dem Flüchtlingsprojekt überzeugte der Ansatz, dass gerade junge Flüchtlinge ganz besonders auf derartige Initiativen angewiesen seien. Der zweite Platz ging an das Slow Mobil Karlsruhe (Preisgeld 200 Euro). „Wir finden sehr gut, dass den Kindern mit Spaß leckeres Essen und gesunde Ernährung näher gebracht“, hieß es im Statement der Jury. Auf Rang drei kam der Förderverein für krebskranke Kinder in der Fächerstadt (Preisgeld 100 Euro). Insbesondere der Aspekt, dass nicht nur den Kindern geholfen, sondern, dass die gesamte Familie unterstützt werde, sei dafür ausschlaggebend gewesen.

Sehr erfreut über das Engagement für Kinder in Karlsruhe zeigte sich auch Klaus Pistorius. Der frühere Geschäftsführer des Stadtjugendausschusses sprach die Laudatio bei der Preisvergabe. „Was sich in Sachen Lobbyarbeit für Kinder entwickelt hat, ist großartig. Hier ist ein echtes Netzwerk entstanden. Mich hat die Vielfalt der Aktivitäten sehr beeindruckt. Sie alle sind Baumeister für menschliche Verhältnisse. Sowohl das ehrenamtliche Engagement als auch die Qualität der Projekte sind großartig“, betonte Pistorius. Neben einem musikalischen Intermezzo richtete auch Claudia Schäfer vom Kinderbüro/Bündnis für Familie einige Dankesworte an alle Beteiligten. -voko-

 
 

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