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Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 11. Juli 2014

Internet: eTown Award 2014 geht an Karlsruhe

DIGITALSTE STADT im Postleitzahlgebiet 7: OB Mentrup nahm die Auszeichnung von Google-Manager Hermes entgegen. Foto: Müller-Gmelin

DIGITALSTE STADT im Postleitzahlgebiet 7: OB Mentrup nahm die Auszeichnung von Google-Manager Hermes entgegen. Foto: Müller-Gmelin

 

Beste Internetnutzung für Auslandsgeschäfte im Postleitzahlgebiet 7 / Google kürt Deutschlands digitalste Städte / Google kürt Deutschlands digitalste Städte

Zum dritten Mal zeichnen jetzt Google und das Institut der deutschen Wirtschaft (IW) mit Unterstützung des Deutschen Städte- und Gemeindebundes die digitalsten Städte der zehn deutschen Postleitzahlgebiete aus. Am Montag nahm OB Dr. Frank Mentrup den „eTwon Award 2014" für das Postleitzahlgebiet 7 entgegen.

Die „eTowns", die Google im Blick hat, sind Städte in denen die lokale Wirtschaft besonders stark auf das Internet setzt. „Wir suchen die digitalen Leuchttürme", erklärte Google-Pressesprecher Klaas Flechsig bei der Preisverleihung in den Räumen des Cyberforums, das Auswahlverfahren des Wettbewerbs, bei dem in diesem Jahr die Internationalisierung der deutschen Betriebe im Fokus steht.

Zunächst wurde mit einer Unternehmensumfrage der Stand der Digitalisierung der Betriebe festgestellt, wobei extra nach der Bedeutung des Internet für das internationale Geschäft gefragt wurde. Diese Auswertung ist nur die „halbe Miete": Um die Marketingaktivitäten der Unternehmen mit einbeziehen zu können, wurde der Zuwachs der Klicks aus dem Ausland auf die Anzeigen deutscher Werbetreibender zudem berücksichtigt.

Internet Innovations- und Wachstumstreiber

„Das Internet ist zweifelsohne ein Innovations- und Wachstumstreiber für die deutsche Wirtschaft", sieht Thorsten Hermes, Industrie Leader Retail von Google Deutschland trotz kräftiger Zuwächse noch einen erheblichen Nachholbedarf, nicht zuletzt weil Know-how in den einzelnen Unternehmen fehle. Gerade bei der Dynamischen Weiterentwicklung habe Karlsruhe ein so hohes Level erreicht, dass es für andere Städte eine Vorbildfunktion übernehmen könne.

„Wenn man daran denkt, was sich in den 30 Jahren verändert hat, seit in Karlsruhe die erste E-Mail in Deutschland eingegangen ist, dann kann man schon von einer ungeheuren Entwicklung sprechen, die hochgradig vom IT-Sektor getriggert wurde", erinnerte OB Mentrup daran, wie das vorhandene Kapital aus Wissenschaft, Forschung und Lehre für die Wirtschaft nutzbar gemacht werden konnte. „Eine gute Versorgung ist das eine, aber die Dynamisierung für die Zukunft macht die Stärke der Wirtschaft aus, die mit Unterstützung der Stadt und nun auch vom Land auch überregional und International wahrgenommen wird", stellte Mentrup die besondere Bedeutung der Vernetzung heraus.

Die heutige Stärke der IT-Region mit 30.000 Beschäftigten in 4.200 Unternehmen sei nicht zu erreichen gewesen ohne die Bündelung des Wissens in Clustern und Initiativen wie dem HighTechnunternehmernetzwerk Cyberforum. Den eTown-Award sieht er „als weitere Bestätigung und Ansporn“. -fis-

 
 

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