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Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 11. Juli 2014

Kombilösung: Gleisarbeiten bereiten Rampenbau vor

BLICK IN DEN WESTEN DER STADT: Zur Vorbereitung des Baufelds für die Rampe des Stadtbahntunnels errichten die Kombibauer derzeit am Mühlburger Tor den „Hilfsfahrweg Nord“. Foto: Fränkle

BLICK IN DEN WESTEN DER STADT: Zur Vorbereitung des Baufelds für die Rampe des Stadtbahntunnels errichten die Kombibauer derzeit am Mühlburger Tor den „Hilfsfahrweg Nord“. Foto: Fränkle

 

Am Mühlburger Tor errichten die Kombibauer weitere Abschnitte des „Hilfsfahrwegs Nord“

Am Mühlburger Tor laufen derzeit Vorbereitungen, nach denen die Karlsruher Schieneninfrastruktur Gesellschaft (KASIG) auch das letzte Baufeld für den Bau der Kombilösung öffnen kann. Für den Bau der Rampe und des Tunnelabschnitts unter der Straßenkreuzung verlegen von der Arbeitsgemeinschaft Stadtbahntunnel (Arge) beauftragte Firmen jetzt die Gleise nach Norden.

Nachdem sie vor einigen Wochen bereits in die Reinhold-Frank-Straße ein Gleisstück eingefügt hatten, steht jetzt östlich und westlich davon der Bau weiterer Abschnitte für den „Hilfsfahrweg Nord“ auf dem Programm.

Am Europaplatz hat sich auch der Individualverkehr inzwischen normalisiert. Seit einigen Tagen können Autos die Kaiserstraße wieder von Süden nach Norden auf der Karlstraße queren. Auf dem Platz sind die Schienen der früheren Baufeld-Umfahrung inzwischen entfernt. So können die Kombibauer auch auf der Südseite mit dem Bau des neuen barrierefreien Bahnsteigs sowie dem Herrichten der Platzoberfläche beginnen. Außerdem arbeiten die Stadtwerke an Leitungen in der nördlichen Douglasstraße und vor den Arkaden am Europaplatz. Im Bereich der künftigen unterirdischen Haltestelle Lammstraße wird nach wie vor das Erdreich ausgehoben.

Am Durlacher Tor steht nach wie vor der für Ende Oktober vorgesehene Start des Tunnelvortriebs im Mittelpunkt: Nachdem immer mehr Teile der von der Herrenknecht AG im badischen Schwanau hergestellten Maschine in Karlsruhe eintreffen, ist nun auch die Fläche betoniert, auf der die bereits in Produktion gegangenen Tübbinge vor ihrem Einbau in den Tunnel unter der Kaiserstraße gelagert werden. Auch in der unterirdischen Haltestelle wird der Einsatz der Tunnelvortriebsmaschine (TVM) vorbereitet. Der Einbau des Dichttopfs an der Wand, an der das 80 Meter lange Gerät seinen Vortrieb beginnt, ist erfolgt. Jetzt steht der Bau der Fahrbahn für die TVM an.

 Auf dem Marktplatz sind inzwischen alle 14 „Primärbohrpfähle“ hergestellt, die den Deckel während des Baus der größten der Kombilösungshaltestellen stützen. Das Eindüsen der Hochdruckinjektions-Sohle (HDI-Sohle) erfolgt bei Tag und Nacht. In der noch halbseitig gesperrten Karl-Friedrich-Straße wird  die genaue Lage der Leitungen erkundet, damit diese bei der Zementinjektion zur Vorbereitung des bergmännischen Tunnelbaus  umfahren werden können.  -trö-

 
 

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