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Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 18. Juli 2014

Großveranstaltungen: Events verlagern

 

Nach „Aus“ für Europahalle Imageverlust vermeiden

Angesichts der aktuellen Situation seit der Nutzungsuntersagung der Europahalle für Großveranstaltungen Anfang Juni hat sich der gemeinderätliche Hauptausschuss jetzt in nichtöffentlicher Sitzung mit grundsätzlichen Konsequenzen für die Durchführung von Sport-Events und Musikveranstaltungen in Karlsruhe beschäftigt. Grundlage der Beratung war die Beschlussvorlage, über die der Gemeinderat am Dienstag, 22. Juli, in öffentlicher Sitzung diskutiert und entscheidet.

„Für das Profil der Kultur- und Sportstadt Karlsruhe sowie der gesamten Region sind attraktive Veranstaltungsstätten und zukunftsfähige Nutzungskonzepte grundlegende Voraussetzungen", unterstreicht OB Dr. Frank Mentrup. „Mit den jetzt zur Abstimmung stehenden Vorschlägen können wir gravierenden Imageschaden vermeiden, uns als verlässlicher Partner in schwierigen Situationen präsentieren und das Vertrauen der Veranstalter von nationalen wie internationalen Sport- und Musik-Events stärken", ist Mentrup überzeugt.  

Ein zentraler Vorschlag der Verwaltung sieht vor, die KMK zu beauftragen, Hallen und Einrichtungen am Festplatz und auf dem Messegelände temporär so zu ertüchtigen, dass Veranstaltungen aus der Europahalle dorthin verlagert werden können. Die Mehrkosten werden mit 600.000 Euro kalkuliert. Gleichzeitig soll die KMK den Kauf einer Tribünenanlage für die Messe zur Senkung der Infrastrukturkosten überprüfen. Die Vorlage für die Sitzung des Gemeinderats können Interessierte im Internet abrufen über: www.karlsruhe.de/Gemeinderat. -bw-

 
 

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