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Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 18. Juli 2014

Planungsausschuss: Für drei Sanierungsgebiete mehr Zuschüsse benötigt

WACHSTUM: Der Kreativpark Alter Schlachthof entwickelt sich positiv. Weitere Umnutzungen von Gebäuden stehen an. Foto: Fränkle

WACHSTUM: Der Kreativpark Alter Schlachthof entwickelt sich positiv. Weitere Umnutzungen von Gebäuden stehen an. Foto: Fränkle

 

Projekte Mühlburg, Schlachthof und Rintheimer Feld

Für die Sanierungsgebiete Rintheimer Feld, Alter Schlachthof und Mühlburg beantragt die Stadt die Aufstockung des Förderrahmens um insgesamt 4,6 Millionen Euro. Für den Stadtumbau West (SUW) Alter Schlachthof sowie das Soziale Stadt Programm (SSP) Mühlburg geht es zudem um Verlängerung der Laufzeit bis Ende 2017.

Da das Land bei Antragstellung auf eine Priorisierung Wert legt, soll Rintheim mit Priorität eins eingereicht werden - wie auch Grünwettersbach, für das die Stadt im Herbst einen Antrag auf Aufnahme in ein Städtebauförderungsprogramm stellen wird. Der Planungsausschuss stimmte dem Vorgehen vergangenen Freitag (11. Juli) in nichtöffentlicher Sitzung unter Leitung von Bürgermeister Michael Obert zu.

SSP Rintheim läuft bis Ende 2018. Aktuell wird die Mannheimer Straße umgebaut. In den nächsten Jahren stehen insbesondere der öffentliche Bereich beziehungsweise Gelände der Volkswohnung zwischen Staudenplatz und Forststraße im Fokus. Die Nord-Süd-Verbindungsachse soll aufgewertet werden mit Aufenthaltsbereichen und Spielplatz. Parallel läuft private Modernisierung. Um alles vollständig realisieren zu können, soll der derzeit mit rund 2,96 Millionen Euro gefüllte Fördertopf - Zuschüsse von Bund und Land bei einem Stadtanteil von 40 Prozent - um 1,5 Millionen Euro aufgestockt werden.

Das seit acht Jahre laufende Sanierungsgebiet Mühlburg hat derzeit einen Förderrahmen von rund 10,6 Millionen Euro. Hier warten Projekte wie der Neubau „Bürgerzentrum/Stadtteilbibliothek“ oder die Neugestaltung der Weinbrennerstraße zwischen Am Entenfang und Nuitstraße noch auf die Umsetzung. Daher setzt sich die Stadt für eine Verlängerung der Laufzeit bis Ende 2017 ein. Zur Förderung von Einzelmaßnahmen, die sich erst im kommenden Jahr entscheiden, wird eine Aufstockung der Fördermittel  um 1,6 Millionen Euro beantragt (derzeit rund 10,6 Millionen Euro).

Auch für den Alten Schlachthof soll der Zuschussrahmen um 1,5 Millionen Euro auf rund 4,3 Millionen Euro erhöht werden. Hier steht in den kommenden Jahren die Umnutzung weiterer Gebäude an, etwa die ehemalige Fleischerei/Fleischmarkthalle, ein weiterer Bauabschnitt der ehemaligen Kaldaunenwäsche sowie ein Schlachthausgebäude im Süden des Areals. Beantragt wird die Verlängerung der Laufzeit um mindestens zwei Jahre bis Ende 2017.

Die Verwaltung informierte  den Ausschusses darüber, dass auf dem Areal auch der Neubau eines Wachstums- und Festigungszentrums geplant ist. In Regie der Karlsruher Fächer GmbH & Co. Stadtentwicklungs-KG (KFE) soll so das „Gründungsklima“ im Innovations- und Kreativbereich gefördert werden. Zielgruppe des Zentrums sind insbesondere Unternehmen der Kultur- und Kreativwirtschaft, die sich einige Jahre nach der Gründung in der Wachstums- und Festigungsphase befinden. Bedarf an einem solchen Zentrum hat auch ein Workshop mit potentiellen Nutzern und Unternehmen in der Wachstumsphase bestätigt. -rie-

 
 

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