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Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 25. Juli 2014

Gemeinderat: Überschüsse und Verluste erzielt

 

Die Stadt Karlsruhe ist an 42 Unternehmen beteiligt / Bericht einstimmig gebilligt

Einstimmig und ohne Aussprache hat der Gemeinderat am Dienstag, 22. Juli; bei seiner letzten Sitzung in alter Zusammensetzung den Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2013 verabschiedet.

Auf über 200 Seiten listen das Wirtschaftsdezernat und die Abteilung Vermögen und Schulden der Stadtkämmerei auf, an welchen Personal- und Kapitalgesellschaften oder rechtlich selbstständigen Stiftungen die Stadt Karlsruhe beteiligt ist und welche Ergebnisse diese erzielt haben. Insgesamt nennt der Bericht 42 Beteiligungen.

Das Aufgabenspektrum der Unternehmen, an denen die Stadt Karlsruhe als Gesellschafterin beteiligt ist oder die ihr zu 100 Prozent gehören, umfasst insbesondere die Versorgung, den Verkehr, das Wohnungswesen, die Gesundheit, die Messen und Kongresse, Touristik und das Stadtmarketing. In seinem Vorwort hebt OB Dr. Frank Mentrup allerdings ausdrücklich auf eine Entwicklung im laufenden Jahr ab. Mit Gemeinderatsbeschluss vom Februar hat sich die „Das Fest GmbH“ zur „KEG Karlsruhe Event GmbH“ weiterentwickelt und die Sparte Tourismus ist als „KTG Karlsruhe Tourismus GmbH“ aus der Karlsruher Messe- und Kongress GmbH (KMK) herausgelöst.

Die KVVH GmbH weist für das vergangene Jahr lediglich noch einen Jahresüberschuss von 100.000 Euro auf. Damit hat sich das Ergebnis um 1,5 Millionen verringert, vor allem zurückzuführen auf einen von der KVVH zu tragenden Ergebnisrückgang der Verkehrsbetriebe von 1,6 Millionen Euro durch höhere Kosten. Sie sind stärker angestiegen als die Erlöse. Auch die Städtische Klinikum GmbH erwirtschaftete mit 3,5 Millionen Euro einen Verlust, der sich aber gegenüber dem Vorjahr halbiert hat. Eigentlich hatte das Klinikum erwartet, das Defizit durch Konsolidierungsmaßnahmen komplett auszugleichen. Aber diese haben 2013 noch nicht voll gegriffen. Erstmals ein positives Ergebnis konnte hingegen die Karlsruher Bädergesellschaft KBG melden. Mit einem Überschuss hat auch die Heimstiftung Karlsruhe das Wirtschaftsjahr 2013 abgeschlossen. Er lag bei 451.000 Euro. Unter anderem ist dafür die kostendeckende Entgeltvereinbarung für das Kinder- und Jugendhilfezentrum zuständig, die 2012 erreicht werden konnte. Das Seniorenzentrum Klosterweg ist allerdings ohne grundlegende Sanierung und Entwicklung neuer Konzepte in den nächsten Jahren nicht mehr konkurrenzfähig.

Der Beteiligungsbericht kann über www.karlsruhe.de (Suchbegriff Karlsruhe Beteiligungsbericht) heruntergeladen werden. -erg-

 
 

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