Sprung zur Navigation. Sprung zum Inhalt, Sprung zur Suchmaschine

Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 25. Juli 2014

Hauptausschuss: Bei Stadtwerke Eiszeit höhere Preise für Kufenfans

WINTERVERGNÜGEN VOR DEM SCHLOSS: Die „Stadtwerke Eiszeit“ soll weiter Besucher locken. Die müssen für den Schlittschuhlauf allerdings ein wenig tiefer in die Tasche greifen. Archivfoto: Fränkle

WINTERVERGNÜGEN VOR DEM SCHLOSS: Die „Stadtwerke Eiszeit“ soll weiter Besucher locken. Die müssen für den Schlittschuhlauf allerdings ein wenig tiefer in die Tasche greifen. Archivfoto: Fränkle

 

Konzept soll Kosten senken / Spenden entgegen genommen

Kufenfans müssen für das Schlittschuhlaufen auf der „Stadtwerke Eiszeit“ künftig etwas tiefer in die Tasche greifen. Der gemeinderätliche Hauptausschuss beschloss jetzt mehrheitlich ein Konzept zur Kostenreduzierung des Wintervergnügens, das auch eine leichte Erhöhung der Preise beinhaltet.

In seiner Sitzung im März hatte der Gemeinderat für die „Stadtwerke Eiszeit“ 2014 einen Mehrkostenbedarf von bis zu 162.000 Euro als überplanmäßige Ausgabe genehmigt. Gleichzeitig beauftragte das Plenum nach einem entsprechenden Antrag der CDU das Stadtmarketing, ein Konzept zu entwickeln, das den Zuschussbedarf für dieses und die Folgejahre reduziert

Das daraufhin vom Stadtmarketing ausgearbeitete Konzept schlägt eine schrittweise Reduktion der Mehrkosten von 2014 bis 2016 vor allem durch ebenso schrittweise Erhöhung der Einnahmen vor. Bei einem Anheben um 50 Cent pro Ticket und Jahr ließen sich laut Vorlage bei erwarteten 45.000 Eisläufern Mehreinnahmen von jeweils 22.500 Euro erzielen. Auf der Ausgabenseite nennt das Konzept  Einsparpotenzial durch die Reduktion der Kosten zur Wiederherstellung des Schlossplatzes nach der Eiszeit von 29.750 auf 2.380 Euro.

Das grundsätzliche Klettern der Preise um 50 Cent war den Grünen in Sachen Familienfreundlichkeit allerdings ein Dorn im Auge. „Wir sollten bei Kindern und Familien auf eine Erhöhung verzichten“, begründete Sprecherin Bettina Lisbach die ablehnende Haltung ihrer Fraktion.

Keine Gegenstimmen gab es bei der von OB Dr. Frank Mentrup geleiteten Sitzung in einem weiteren Punkt der Tagesordnung. Der Ausschuss stimmte unisono dafür, die der Stadt von April bis Juni angebotenen Zuwendungen in einer Gesamthöhe von 82.600 Euro anzunehmen. Mit 38.000 Euro geht die größte Teilspende an das Schul- und Sportamt, 28.000 Euro davon an das Projekt „Schwimm-Fix“. Bei der Heimstiftung gingen Zuwendungen in Höhe von 18.800 ein, großteils für die Wohnungslosenhilfe. Mit 14.000 Euro kann die Sozial- und Jugendbehörde Sprachförderung, Stiftung zu Gunsten Alleinerziehender, AllerleiRauh und Kindertageseinrichtungen unterstützen. Das Kulturamt konnte sich über 5.600 Euro, das Badische Konservatorium über 4.400 Euro, das Projekt Fußballstadion im Wildpark über 1.000 Euro freuen. -trö-

.

 

 
 

Zur Übersicht der Wochenausgabe