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Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 25. Juli 2014

Zoologischer Stadtgarten: Eine halbe Millionen Besucher

EIN BESUCH IM ZOO: Die Seehunde zeihen wie die anderen Tiere im Zoologischen Stadtgarten Menschen aller Generationen an. Foto: Fränkle

EIN BESUCH IM ZOO: Die Seehunde zeihen wie die anderen Tiere im Zoologischen Stadtgarten Menschen aller Generationen an. Foto: Fränkle

 

Bei Schulen und Kindergärten beliebt / Seehündin Cora zeigte sich sofort Besuchern

Der Zoologische Stadtgarten ist als Ausflugsziel beliebt. Am vergangenen Samstag, 19. Juli, konnte die innerstädtische Anlage bereits den 500.000. Gast an den Eingangskassen zählen.

Dies entspricht einem Plus von über 20 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. 2013 kamen insgesamt rund 1,3 Millionen Besucherinnen und Besucher in den Zoologischen Stadtgarten Ausschlaggebend für den deutlichen Zuwachs 2014 dürfte neben dem milden Winter auch sein, dass an besonders beliebten Ausflugstagen, etwa an Ostern, der Himmel mit strahlendem Wetter mitspielte. Erfahrungsgemäß gibt es aber auch den umgekehrten Wettereffekt: Wenn im Sommer Regenwolken den Freibad-Besuch verleiden, zieht es viele stattdessen zu den Zoo-Tieren und der Parklandschaft des Stadtgartens.

Zunehmend beliebt ist der Zoo bei Schulklassen oder Kindergarten-Gruppen. Momentan kommen an jedem Werktag Mädchen und Jungen mit ihren Lehrkräften aus über 26  Klassen in die Anlage. Mehr und mehr planen auch Kindergärten einen Besuch ein und machen mit den Mädchen und Jungen einen Ausflug in den Zoologischen Stadtgarten. Waren es im April rund 1.100 Kindergarten-Kinder und damit im Durchschnitt vier Gruppen am Tag, so besuchen derzeit jeden Tag zwischen (zwischen Montag und Samstag) 24 und 25 Kindergartengruppen die Streichelzoo-Tiere,  Eisbären und Giraffen, Seelöwen oder auch Schimpansen-Mann Benny und die anderen Affen.  

Einen Grund mehr für einen Besuch gibt es aktuell neben dem Nachwuchs bei Seelöwen und Karpaten-Luchsen bei den Seehunden. Dort hat Gina vor gut einer Woche ein Jungtier zur Welt gebracht. Gleich am ersten Tag konnte man das Junge in der Außenanlage beobachten. Es tauchte, schwamm  und fühlte sich offensichtlich wohl  - sehr zur Freude seiner menschlichen Fans. Die 22 Jahre alte Gina kümmert sich vorbildlich um ihren Nachwuchs. Cora heißt die Kleine, diesen Namen haben ihr die Tierpfleger gegeben. Cora hat eine berühmte Schwester. Denn Gina und Seehund-Bulle Alf sind auch die Eltern von Zola, die, 2011 geboren, im Sommer 2013 für überregionales Aufsehen sorgte.

Sie war aus dem Robben-Gehege am Fuße des Lauterbergs ausgebüxt und hatte sich wochenlang im Stadtgartensee aufgehalten. Zur Freude der Besucherinnen und Besucher war der Jungspund immer wieder zwischen den Gondoletta-Booten aufgetaucht. Zola lebt heute im tschechischen Zoo Usti.  -rie-

 
 

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