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Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 1. August 2014

Blumenschmuck: Gold aus Gartenschaujahr

KANDIDAT: Klaus Weindel (r.) und Katja Ludwig vom Gartenbauamt besprechen mit Rolf Gerich (2. v. l) den Blumenschmuckwettbewerb. Foto: Fränkle

KANDIDAT: Klaus Weindel (r.) und Katja Ludwig vom Gartenbauamt besprechen mit Rolf Gerich (2. v. l) den Blumenschmuckwettbewerb. Foto: Fränkle

 

65. Blumenschmuckwettbewerb in ununterbrochener Folge

„Unsere Stadt soll schöner werden!“ Unter diesem Motto könnte schon Anno dazumal der Karlsruher Blumenschmuckwettbewerb gelaufen sein, den es in diesem Jahr zum 65. Mal in ununterbrochener Reihenfolge gibt, seit 1963 in der Verantwortung des Gartenbauamtes.

Seit zehn Jahren im Wechsel als „großer“ und im Folgejahr als „kleiner“ Wettbewerb, gesponsert von den Pflanzencenters Mauk in Grötzingen und Heckert in Eggenstein. Im laufenden Wettbewerb springen die Firmen wieder zur Finanzierung des Wettbewerbs ein.

Ein heißer Kandidat für einen vorderen Platz ist einmal mehr Rolf Gerich aus der Werthmannstraße mit seinem üppig bepflanzten Balkon, auf dem neben anderen bunte Petunien und Hängegeranien prangen. Auch gegenüber sind zwei Balkone über und über bunt bepflanzt. „Dass der Konkurrent unmittelbar zu sehen ist, spornt an“, ist für Rolf Gerich eine Motivation. Aber auch, weil seine Familie traditionell „gärtelt“. Sein Vater, der um die Ecke gewohnt hat, war schon Dauersieger. Gerich hat noch eine väterliche Goldmedaille aus dem Gartenschaujahr 1967. Das symbolische Blatt, das Zeichen für die Gartenschau war, ziert noch heute die Medaillen. Rolf Gerich hofft auch in diesem Jahr wieder auf eine. Wobei ihm der Gutschein, den es für einen Bronze-, Silber- oder Goldplatz gibt, wichtiger ist.

Ab dieser Woche laufen bei wiederum fast 3.500 Bewerbungen die Vorprüfungen, aus denen dann Fachleute des Gartenbauamtes die Vorgärten und Balkone aussuchen, die eine Jury im September endgültig für die Prämierungen aussucht. Und die werden dann im November im Rathaus vergeben. -erg-

 
 

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