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Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 8. August 2014

Kombilösung: Tunnelbau rückt näher

MONTAGE:  Arbeiten  an der Aufhängung für das Schneidrad des Tunnelbohrers laufen. Foto: KASIG

MONTAGE: Arbeiten an der Aufhängung für das Schneidrad des Tunnelbohrers laufen. Foto: KASIG

 

Bereits 160 Meter der unterirdischen Röhre produziert

Der Baubeginn des Tunnels der Kombilösung unter der Kaiserstraße rückt näher. Wie die Karlsruher Schieneninfrastruktur Gesellschaft (KASIG) als Bauherrin der Kombilösung mitteilt, sind drei Monate vor dem „Tunnelanschlag“, bei dem die Vortriebsmaschine mit dem unterirdischen Bohren startet, bereits 160 Meter Tunnelröhre im bayerischen Herstellerwerk produziert.

Die Röhre setzt sich aus Ringen zusammen, die wiederum aus jeweils sechs „Tübbingen“ bestehen. Gleichzeitig schreitet am Durlacher Tor die Montage der Vortriebsmaschine (TVM) voran. Das zunächst in Teilen von Herrenknecht aus Schwanau angelieferte Schneidrad ist bereits zusammengebaut. Derzeit laufen rund um die Uhr Schweißarbeiten am Schildschwanz. In dem werden dann im Schutz einer Metallhülle im Tunnelformat die Tübbinge zusammengefügt.

Am Durlacher Tor ist darüber hinaus ein riesiger Autokran aufgebaut, der die oben montierten Teile mit einem Gewicht von bis zu 50 Tonnen nach unten hebt. Östlich der künftigen unterirdischen Haltestelle stehen Aushubarbeiten in einem kurzen Tunnelabschnitt bis zur Rampe in der Durlacher Allee an. Im Bereich der Rampe schließen  jetzt die Verankerungsarbeiten ab.

Im Südwest-Baufeld der künftigen unterirdischen Haltestelle Lammstraße werden indessen alte Fernwärmeleitungen zurückgebaut. Im Nordwesten wird die Bewehrung für die Deckelbetonage eingebaut. In dem Teil des Baufelds, in dem der östlichste Teil der Haltestelle an das Gleisdreieck angrenzt, ist der Gleisdreieck-Deckel bereits betoniert, der Teildeckel der Haltestelle steht in diesen Tagen an. -red-/-trö-

 
 

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