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Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 15. August 2014

Kombilösung: Hilfsfahrweg ist angeschlossen

KOMBI-ARBEITEN LAUFEN: Am Ettlinger Tor unmittelbar nördlich der Kriegsstraße ist links schon die Bewehrung für den Deckel zu erkennen, im rechten Teil ist die Betonage bereits erfolgt.  Foto: KASIG

KOMBI-ARBEITEN LAUFEN: Am Ettlinger Tor unmittelbar nördlich der Kriegsstraße ist links schon die Bewehrung für den Deckel zu erkennen, im rechten Teil ist die Betonage bereits erfolgt. Foto: KASIG

 

Am Mühlburger Tor fahren Bahnen neue Strecke / Taucher unterstützt Kombi-Arbeiten am Europaplatz

Am Mühlburger Tor stand am vergangenen Wochenende ein wichtiger Schritt im Bauablauf der Kombilösung auf dem Programm: Arbeiter schlossen von Freitagnacht bis Montagfrüh den so genannten Hilfsfahrweg Nord an das Gleisnetz an. Und auf dem für den Bau der Rampe für die Kombilösung notwendigen Hilfsfahrweg verkehren jetzt die Stadtbahnen und Straßenbahnen.

Am Europaplatz bietet sich Passanten in diesen Tagen ein ungewöhnliches Bild: Ein Taucher unterstützt im Treppenabgang Nordwest in der Karlstraße die Aushubarbeiten unter Wasser. Oberirdisch abgeschlossen sind indessen die Pflasterarbeiten an den Ecken des Europaplatzes, das Schließen der Oberfläche konzentriert sich jetzt auf das nördliche Baufeld links und rechts der künftigen Haltestelle.

Nach Mitteilung der Bauherrin Karlsruher Schieneninfrastruktur Gesellschaft (KASIG) herscht auch auf weiteren Baustellen der Kombilösung Hochbetrieb. So entsteht bei der künftigen unterirdischen Haltestelle Lammstraße auf Teildeckeln bereits ein „Fort-Luftkanal“. In dieser Woche startete dort zudem in einem weiteren Baufeld die Auffüllung der Baugrube über dem Deckel. Am Kronenplatz begannen die Stadtwerke mit den in Absprache mit den Anliegern auf die Sommerferien verschobenen Leitungsarbeiten und Hausanschlüssen.

Deutlich sichtbare Fortschritte macht der Zusammenbau der in Teilen aus dem badischen Schwanau nach Karlsruhe angelieferten Tunnelvortriebsmaschine der Herrenknecht AG: In der Haltestelle am Durlacher Tor sind nicht nur schon die vier Nachläufer - sie beherbergen die Versorgung von Schneidrad, Schild und Schildschwanz - weitgehend montiert. Auch Schild und Schildschwanz sind immer deutlicher zu erkennen. Und voraussichtlich nächsten Woche kommt das Schneidrad nach unten.

Am Nordrand des Marktplatzes geht das „Eindüsen“ der Hochdruckinjektions-Sohle (HDI-Sohle) weiter; zudem wird die in einem anderen Teil des Baufelds bereits hergestellte Sohle verankert, um dem Auftrieb durch das Grundwasser entgegen zu wirken. „Zugversuche“ weisen nach, dass die Sohle dem anstehenden Druck standhält.

Auch im Südabzweig zwischen Ettlinger Tor und Kongresszentrum macht die HDI-Sohle Fortschritte: Sie ist zu 70 Prozent hergestellt. Und in diesen Tagen wird der Deckel der unterirdischen Haltestelle Kongresszentrum betoniert. Am südlichen Ende des Südabzweigs laufen im Bereich von Tunnelabschnitt und Rampe nach wie vor  Schlitzwandarbeiten. -red-/-trö-

 
 

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