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Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 15. August 2014

Parnerschaften: Gerne auf Baustellen

MOTIVIERT: Adelina Borita aus Temeswar arbeitet im Tiefbauamt. Foto: Fränkle

MOTIVIERT: Adelina Borita aus Temeswar arbeitet im Tiefbauamt. Foto: Fränkle

 

Adelina Borita aus Temeswar ist Praktikantin bei der Stadt

„Ich finde es gut, dass es in Karlsruhe so viele Baustellen gibt.“ Mit dieser Meinung lässt Adelina Borita aus Temeswar aufhorchen. Als Bauingenieur-Studentin ist ihr Standpunkt aber nachvollziehbar.

Derzeit ist die 21-jährige Rumänin Praktikantin beim Tiefbauamt. Dort fühlt sie sich gut aufgehoben: „Die Leute sind immer bereit, zu helfen und erklären viel. Ich habe schon sehr viel Neues gelernt“. Vor allem, dass sie die gelernte Theorie jetzt auch in der Praxis sehen und anwenden kann, gefällt ihr. Auf Baustellen versucht sie zu helfen, wo sie kann. „Wir achten immer darauf, was noch zu tun ist. Auf Brücken schauen wir, was repariert werden muss und was man machen kann“. So sei jeder Tag anders, was sie besonders interessant findet.

Auch abseits der Baustellen sei Karlsruhe eine sehr schöne Stadt mit vielen Sehenswürdigkeiten und einer interessanten Geschichte, sagt Adelina. Vor allem das Schloss gefalle ihr. Dank des „intensiven“ Betreuungsprogramms kommt bei ihr keine Langeweile auf. Dazu gehören  auch Ausflüge in die Region, wie eine Wanderung durch den Schwarzwald oder ein Besuch in Heidelberg. Dadurch konnte sie die anderen Praktikantinnen und Praktikanten aus den Partnerstädten, die im August bei der Stadtveraltung arbeiten,  besser kennenlernen. „Wir verstehen uns sehr gut. Es sind schon einige Freundschaften entstanden.“ So waren sie zusammen shoppen und haben gemeinsam das Karlsruher Nachtleben erkundet.

Deutschland ist für Adelina nicht neu. Die Sprache lernt sie seit dem Kindergarten. Letztes Jahr war sie für ein Praktikum in Aachen. So überrascht ihr Plan nicht, dass sie nach ihrem Bachelor nächstes Jahr ihren Master in Deutschland machen will. „Eigentlich wollte ich ganz hier studieren, aber ich hatte Angst, alleine hier zu wohnen“, sagt sie und fügt an, dass ihr Freund jetzt mitkommt. Außerdem könne sie dann ihre Eltern öfter sehen, die in der Nähe von Dortmund wohnen. -jäm-

 
 

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