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Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 22. August 2014

Tourismus: Weiter auf Wachstumskurs

NOCH MEHR PRIVATREISENDE als in der Vergangenheit will die Karlsruhe Tourismus GmbH mit ihren Marketingaktivitäten in Zukunft die Fächerstadt locken. Foto: Karlsruhe Tourismus

NOCH MEHR PRIVATREISENDE als in der Vergangenheit will die Karlsruhe Tourismus GmbH mit ihren Marketingaktivitäten in Zukunft die Fächerstadt locken. Foto: Karlsruhe Tourismus

 

Plus über Landesschnitt

Eine positive Bilanz für das erste Halbjahr 2014 zieht die Karlsruhe Tourismus GmbH (KTG). Danach stiegen im Vergleich zum Vorjahr die Gästeankünfte um 4,4 Prozent auf 279.834 und auch die Übernachtungen um umgerechnet 0,7 Prozent auf 492.355.

„Der Aufschwung der vergangenen Jahre hält erfreulicherweise an", sieht KTG-Geschäftsführer Klaus Hoffmann, eine anhaltend positive Entwicklung. Im Abgleich der Tourismusbilanz mit dem Veranstaltungskalender der Stadt zeige sich außerdem, dass sich der Anteil der Privatreisenden im Vergleich zum Anteil der Geschäftsreisenden erhöht hat.

Klaus Hoffmann erläutert: „Sonst sehen wir eine Zunahme bei den Gästezahlen vor allem bei großen Kongressen, Messen und Firmenevents. In den ersten Monaten des Jahres 2014 können wir ganz unabhängig davon ein kontinuierliches Wachstum durch die Monate bei Ankünften und Übernachtungen feststellen. Unser Ziel ist es, Karlsruhe interessanter für Privatreisende zu machen, durch die Tourismusbilanz sehen wir uns in unseren Marketingstrategien bestätigt.“

Mit der Steigerung von den Gästeankünften liegt Karlsruhe im Schnitt über den baden-württembergischen Prozentzahlen (plus 4 Prozent) und auch vor anderen Urlaubszielen in der Region wie dem gesamten Schwarzwald (plus 3,1 Prozent) und dem nördlichen Schwarzwald (plus 2,5 Prozent). „Der Blick auf die Statistik“, so Klaus Hoffmann, „gibt uns den Weg vor, als „treibende Kraft“ für die Entwicklung des Tourismus in der Region aktiv zu werden.“ Durch Kooperationen und gemeinsame Aktionen soll die Region gemeinsam touristisch beworben werden.

Gleichzeitig sind diese Kooperationen auch eine große Chance für Karlsruhe. Denn, führt Klaus Hoffmann aus: „Wir haben in den letzten Jahren zwar steigende Übernachtungszahlen feststellen können, die Aufenthaltsdauer der Touristen wurde dagegen immer kürzer, derzeit sind es gerade einmal 1,8 Übernachtungen pro Gast. Beziehen wir die Region mit ein, beispielsweise das Albtal, den nördlichen Schwarzwald oder das Kraichgau, können wir den Gästen neben dem urbanen Erleben in Karlsruhe auch noch das Naturerlebnis gleich nebenan bieten. Mit fokussierten, gemeinsamen Aktionen und touristischen Paketen können wir sicherlich die Aufenthaltsdauer erhöhen.“ -red-

 
 

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