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Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 29. August 2014

Partnerschaften: Auch mal ruhige Kugel schieben

KUGEL GESCHOBEN: Die Studi-Praktikanten und OB Mentrup (rechts) spielten Bowling. Foto: Fränkle

KUGEL GESCHOBEN: Die Studi-Praktikanten und OB Mentrup (rechts) spielten Bowling. Foto: Fränkle

 

Dass die Praktikantinnen und Praktikanten aus den Partnerstädten während der vier Wochen in Karlsruhe eine ruhige Kugel schieben, kann man ihnen nicht nachsagen. Umso erfreulicher ist es für sie, einen Abend genau das tun zu können.

Das Lago Bowling Center lud die internationale Mannschaft vor kurzem ein. Denn sie „sollen auch mal Spaß haben“, wie der Inhaber Matthias Müller sagte. Das findet auch Jenny-Marie Sondermann aus Halle an der Saale: „Es ist eine schöne Abwechslung. Das Programm ist ja sonst sehr intensiv“. „Intensiv ist ein gutes Wort“, wirft Jemilat Lawal aus Nottingham ein und fügte an, der Abend sei „eine gute Möglichkeit für alle, einfach Spaß zu haben“.

Den haben die Praktikantinnen und Praktikanten augenscheinlich. Es scheint egal zu sein, ob jemand Pins trifft oder nicht. Die Stimmung ist ausgelassen. „Die Gruppe ist toll“, bestätigte Anastasia Ilina aus Krasnodar. Auch Oberbürgermeister Frank Mentrup fiel die gute Stimmung auf. „Vielleicht tanzen ja nachher noch ein paar. Wundern würde es mich nicht“.

Für ihn ist ein solcher Abend sehr wichtig, da er „die Menschen näher zueinander bringt. Eine Städtepartnerschaft kann nur lebendig sein, wenn sich die Menschen kennen. So wird sie mit Charme und Geist erfüllt“.

Doch nicht nur in der Gruppe ist das Verhältnis gut, auch zwischen den Betreuern und ihren Schützlingen ist es hervorragend, wie Thomas Spieß berichtete: „Es herrscht eine gute Beziehung und es wird auch weiterhin E-Mail-Kontakt geben“. So werden manche Karlsruhe nicht zum letzten Mal gesehen haben, wie Anastasia bestätigt. Auch innerhalb der Gruppe seien schon gegenseitige Besuche geplant, sagte sie.

Trotz des „intensiven“ Programms gefiel es den Praktikantinnen und Praktikanten bisher gut.“ Es ist schön und abwechslungsreich“, sagte Jenny-Marie. In den letzten Tagen fieberte sie am meisten der Stadtrallye entgegen, denn „da können wir zeigen, was wir in den vier Wochen gelernt haben“.

Jemiliat hingegen freute sich vor allem auf das Abschiedsfest. „Es ist die letzte Chance für uns zusammen zu sein. Da können wir das noch einmal richtig genießen“. -jäm-

 
 

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