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Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 29. August 2014

Sport: Baden-Marathon und KSC-Spiel an einem Tag

SPORTSONNTAG: Über 8.000 Läuferinnen und Läufer werden am 21. September zum Fiducia Baden Marathon erwartet. Foto Fränkle

SPORTSONNTAG: Über 8.000 Läuferinnen und Läufer werden am 21. September zum Fiducia Baden Marathon erwartet. Foto Fränkle

 

Zusammenarbeit aller Beteiligten macht den 21. September als Karlsruher Sportsonntag des Jahres möglich

Es ist keine leichte Aufgabe, den Fiducia Baden-Marathon 2014 auf die Beine zu stellen. Das war dem bewährten Organisationsteam um Fried-Jürgen Bachl schon im letzten Jahr klar. Kopfzerbrechen bereiteten dabei aber in erster Linie die Baustellen in der Stadt und die damit verbundene Frage, welche Strecke die Laufsportler am 21. September unter die Füße nehmen können.

"Das ist machbar" stellte man schon bald fest und nahm die Herausforderung eher locker und mit Humor. So ist neben dem Slogan "In Karlsruhe läuft was..." auf der Medaille zum Marathon auch ein Bauarbeiter verewigt.

Weitere große Herausforderungen sollten aber noch folgen: Erst musste als Ersatz für den Zwangsausfall der Europahalle eine Zeltstadt davor geplant werden, dann setzte die Deutsche Fußball Liga just für den Marathonsonntag um 13.30 Uhr auch noch das KSC-Heimspiel gegen den 1. FC Nürnberg an.

"Der 21. September wird zum großen Tag des Sports werden", beendete Oberbürgermeister Dr. Frank Mentrup am letzten Freitag alle Spekulationen darüber, ob Fußball und Marathon überhaupt zusammen "laufen" können. Auf Einladung des OB hatten sich bei einem Gespräch im Rathaus Vertreter des Marathon-Organisationsteams, des KSC, des Fan-Projektes, der Polizei, des Sanitätsdienstes und städtischer Dienststellen darauf verständigt, die logistische Herausforderung gemeinsam zu stemmen.

Allein mit 8.000 Marathonläufern und zwischen 30.000 und 50.000 Zuschauern rechnet Marathon-Cheforganisator Bachl, zudem erwartet der KSC noch über 20.000 Zuschauer im Wildparkstadion. Während alle anderen Wettbewerbe des großen Laufevents den Schlosspark nicht berühren, führt die Marathonstrecke durch den Schlosspark, den viele KSC-Fans gerne für den Weg ins Stadion nutzen.

"Wir stellen sicher, dass sowohl die Fußballfans als auch die Marathon-Läuferinnen und -Läufer - jeweils an ihr Ziel gelangen“, freut sich OB Mentrup über das Zustandekommen der Kooperation. Hinweisschilder sowie eine ausreichende Parkierung sollen dafür sorgen, dass KSC- und Marathonfans nur wenig in die Quere kommen. Die Kreuzungspunkte der KSC-Besucher mit der Marathonstrecke wird entzerrt, an den übrig bleibenden Kreuzungen kommen Marathon-Ordner-Teams zum Einsatz, die vom Kommunalen Ordnungsdienst sowie Ordnern des Karlsruher SC unterstützt werden.

„Um die Mittagszeit dürfte im Schlosspark das Gros der Marathonläufer bereits durch sein. So reicht es für Fußballfans zeitlich noch zum Anfeuern der Läufer reicht", erwartet OB Mentrup ein sportliches Miteinander.  -fis/rie-

 
 

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