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Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 19. September 2014

Sport: Freie Bäder für Olympiahoffnungen

OLYMPIAHOFFNUNGEN: Karlsruhe unterstützt junge Leistungssportlerinnen und -sportler auf dem Weg zu den Olympischen Spielen Foto: pr

OLYMPIAHOFFNUNGEN: Karlsruhe unterstützt junge Leistungssportlerinnen und -sportler auf dem Weg zu den Olympischen Spielen Foto: pr

 

Sportler sind die Besten in ihren Disziplinen

Die Olympischen Spiele - der Traum eines jeden Sportlers. Für elf Karlsruher Athletinnen und Athleten kann dieser Traum wahr werden. Seit 2013 gelten sie offiziell als „Olympiahoffnungen“.

Diese Sportlerinnen und Sportler gehören zu den Besten in ihren Disziplinen und wohnen alle in Karlsruhe und Umgebung. Als Olympiahoffnung bekommen sie ein monatliches Taschengeld von 50 Euro, oder, wie Bürgermeister Martin Lenz es ausdrückte, „kommunale Sporthilfe“.

Um die Nachwuchshoffnungen weiter zu unterstützen, überreichten Lenz und der Chef der Karlsruher Bäder, Oliver Sternagel, im Europabad Gutscheine, die den Sportlerinnen und Sportlern zwei Jahre lang freien Eintritt in sämtliche Karlsruher Bäder garantieren. „Regeneration gehört dazu. Vor allem im Saunabereich“, sagte Lenz und fügte hinzu: „Wir schaffen Bedingungen, ihr macht was draus.“ Dabei blickt Lenz nicht nur auf Spiele im nächsten Jahr in Brasilien, sondern auch darüber hinaus.

Die 23-jährige Gewichtheberin Sabine Kusterer, die laut Lenz „eine der ganz großen Hoffnungen“ ist, gibt sich trotzdem eher bescheiden: „Ich gehöre zur Zeit zwar zu Deutschlands besten Frauen, Hoffnung und Chancen auf eine Teilnahme sind da, aber es ist nie sicher im Sport“. Über das Geschenk freut sie sich aber sehr. „Es ist ein gutes Gefühl. Wenn auch die Stadt Potential sieht, ist das gut“.

Der Weitspringer Julian Howard freute sich ebenfalls: „Für mich ist es perfekt. Nach einer harten Trainingseinheit gehe ich oft in die Sauna“. Er macht sich ebenfalls Hoffnungen auf die Olympischen Spiele, auch wenn die letzte Saison nicht optimal für ihn lief, da er wegen einer Fersenprellung zwei Monate ausfiel. Trotzdem kam er bei den Deutschen Meisterschaften in Ulm unter die ersten Drei.

„Wir können stolz sein, dass Karlsruhe so sympathische Sportler mit Aussichten hat“, bemerkte Lenz zum Schluss. -jäm-

 
 

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