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Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 26. September 2014

Baden-Marathon: Beste Stimmung am Sportsonntag

BESONDERS BELIEBT bei den Läuferinnen und Läufern ist der Streckenabschnitt vor der Kulisse des Karlsruher Schlosses. Foto: Fischer

BESONDERS BELIEBT bei den Läuferinnen und Läufern ist der Streckenabschnitt vor der Kulisse des Karlsruher Schlosses. Foto: Fischer

 

Über 7 000 Marathonläufer, 40 Tanzgruppen und drei Tore sorgten für viel Jubel

Nach dem Lauf strahlte Dawit Kabede. Der Äthopier war Sieger des 32. Fiducia Baden-Marathon. In der Zeit von 2:27:09 Stunden.

„Ich hatte während des Laufs ein gutes Gefühl. Wir hatten zudem super Wetter. Außerdem war die Unterstützung der Karlsruher phantastisch“, meinte er nach dem Zieleinlauf im Beiertheimer Stadion. Getragen von der Stimmung an der Strecke, die von über 1.500 Aktiven aus über 100 Karlsruher Tanzgruppen angeheizt wurde, kam der Kenianer Bernard Kipkorir als Zweiter ins Ziel, gefolgt von Jens Santruschek aus Bretten und dem Karlsruher Martin Burger. Bei den Frauen siegte Natascha Bischoff (3:21:28) von der LSG Karlsruhe vor Hannah Schulz (Kirchzarten) und Karin Augsten aus Ettlingen.

„Wir haben in diesem Jahr die Siegerprämien deutlich reduziert, wodurch der Lauf für Profiläufer weniger attraktiv war. Dafür eröffnete sich den regionalen Läufern die Chance auf eine sehr gute Platzierung in der Spitzengruppe", freute sich Organisator Fried-Jürgen Bachl. Freilich kamen die 7.223 Läufer nicht nur aus der näheren Region. Auch aus den Partnerstädten waren wieder Lauffreudige angereist, die am Samstag von OB Dr. Mentrup im Rathaus empfangen wurden. Die stärkste Delegation kam aus Halle und wurde von OB Bernd Wiegand angeführt, der am Sonntag selbst die Laufschuhe schnürte. Voll im  Einsatz war auch KSC-Präsident Ingo Wellenreuther, der den Halbmarathon lief und sich anschließend schnell zum KSC-Heimspiel aufmachte. Wie er kamen die knapp 20.000 Fußballfans ohne Probleme rechtzeitig ins Wildparkstadion, um dort den 3:0-Erfolg des KSC gegen Nürnberg zu feiern. Die Ordner im Schlossgarten hatten keinerlei Probleme, die KSC-Fans über die Marathonstrecke zu lotsen.

„Es hat prima funktioniert. Natürlich auch weil wir im Vorfeld entsprechende Maßnahmen wie Absperrungen und Streckenänderungen vorgenommen haben", war Bachl nicht nur zufrieden über den Ablauf beim Schloss, sondern auch über das Gelingen der gesamten Mammutveranstaltung, bei der insgesamt über 1.500 ehrenamtliche Helfer im Einsatz waren. Ebenso kein Problem stellte das Ausfallen der Europahalle als zentraler Punkt dar. „Das Feedback der Läufer war positiv“, so Bachl und manche fanden, dass die Zeltlösung den Baden-Marathon noch ein Stück familiärer machte. -voko-/-fis-.

 
 

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